Wo die Geschichte der Stadt sichtbar geblieben ist

Sulzburg liegt zwischen Reben und Schwarzwald.

Sulzburg ist nicht nur eine idyllische kleine Stadt in wunderschöner Lage. Es gibt dort auch viel zu sehen und zu besichtigen – von der ehemaligen Klosterkirche St. Cyriak über die ehemalige Synagoge bis hin zum Bergbaumuseum. Wer nach so viel Geschichte Erholung sucht, kann sie im Sulzburger Naturschwimmbad ebenso finden wie in den Sulzburger Restaurants.

Die ehemalige Bergbaustadt liegt im Markgräflerland am Rande des Oberrheintals und erstreckt sich mit den Ortsteilen Laufen mit St. Ilgen über eine Fläche von rund 23 Quadratkilometern. Zurzeit leben etwa 2800 Menschen in Sulzburg.

Geprägt wird Sulzburg von den umgebenden Weinbergen, die zeigen, warum Sulzburg an der Badischen Weinstraße liegt. Auch weist der mittelalterliche Stadtkern auf eine lange Geschichte hin.

St. Cyriak gilt als einmaliges kulturhistorisches Denkmal: Die frühere Klosterkirche gehört zu den bedeutendsten ottonischen Sakralbauten in Deutschland. Seit einer Restaurierung im vergangenen Jahr erstrahlt sie auch wieder in ihrem ursprünglichen Glanz. Ihr Turm wurde im 11. Jahrhundert errichtet, er gilt als der älteste erhaltene Kirchturm in Südwestdeutschland. Beeindruckend an der Kirche ist ihre Schlichtheit: das gedämpfte Licht, die Rundbögen des romanischen Stils und die zurückhaltende Malerei mit Ornamenten und Resten alter Fresken. Bei einem Rundgang durch Sulzburg empfiehlt es sich, den Spuren des früheren Bergbaus zu folgen: In der einstigen evangelischen Stadtkirche ist heute das Landesbergbaumuseum untergebracht. Ebenso bietet sich an, die als Kulturdenkmal und Gedenkstätte restaurierte ehemalige Synagoge und nicht weit von ihr entfernt auch den Jüdischen Friedhof zu besichtigen.

Informationen: Tourist-Information im Verkehrsamt, Am Marktplatz,
79295 Sulzburg, 07634/560040,
Fax 07634/560034, tourist-info@sulzburg.de oder unter http://www.sulzburg.de
von bz
am Do, 22. April 2010

Badens beste Erlebnisse