Regio-Buch

Das ausgebrannte Karlsruhe

Nach dem Zweiten Weltkrieg ließ sich Carl Albiker in Karlsruhe als Fotograf nieder. Doch nach 1946 gab es kaum neue Häuser zu fotografieren.

Carl, Sohn des bekannten badischen Bildhauers Karl Albiker, hat sein Studium der Kunsthistorie mit einer Ausbildung in technischer Fotografie verbunden. Nach dem Zweiten Weltkrieg ließ er sich in Karlsruhe als Fotograf nieder und arbeitete vor allem für die Architekturabteilung der Technischen Hochschule. Doch nach 1946 gab es kaum neue Häuser zu fotografieren.

So hielt Albiker mit dem nüchternen Blick des Architekturfotografen die kriegszerstörten Bauten im Stadtzentrum fest. Die ausgebrannten Gebäude sah er als reine Steinarchitektur – das leere Schloss, Weinbrenners Stadtkirche.

Das Vorwort von Joachim Kleinmanns bietet Informationen zum Leben Albikers, der die für Südwestdeutschland so wichtige Karlsruher Bauschule um Egon Eiermann als Fotograf begleitet hat.
Joachim Kleinmanns (Hg.), Karlsruhe nach dem Zweiten Weltkrieg. Unbekannte Photographien von Carl Albiker. G. Braun Buchverlag, Karlsruhe, 96 Seiten mit 89 Schwarzweiß-Abbildungen, 14,90 Euro.
von amp
am Di, 26. April 2011 um 00:00 Uhr

Badens beste Erlebnisse