Klassik

Mozart Evolution in Freiburg

Freiburger Barockorchester - Freiburg Abo 7 / Abo 10

Wann
Fr, 27. Januar 2023, 20:00 Uhr
Wo oder WAS
Freiburg
Konzerthaus
Vorverkauf
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Veranstalter
Freiburger Barockorchester GbR
Wolfgang Amadeus Mozart
Sinfonie Nr. 25 g-Moll KV 183
Klavierkonzert Nr. 9 Es-Dur KV 271 »Jenamy«
Kegelstatt-Trio Es-Dur KV 498

Lorenzo Coppola, Klarinette
Corina Golomoz, Viola
Freiburger Barockorchester
Kristian Bezuidenhout, Hammerklavier & Leitung

Beschäftigt man sich intensiver mit der Biographie und dem OEuvre Wolfgang Amadeus Mozarts, stellt man fest, dass sich in seiner Entwicklung eine stetige Evolution an Individualität, Genialität und Qualität erkennen lässt. Angefangen bei seinen frühesten Kompositionen bis zu seinem Requiem vervollkommnete er seinen Stil auf stete Weise. Doch gibt es immer wieder Kompositionen in seinem Schaffen, die von der Musikwelt als ,,Meilenstein» oder gar als ,,Evolutionssprung« angesehen werden. Dazu zählt u.a. seine 25. Sinfonie in g-Moll KV 183, die der Siebzehnjährige in Salzburg komponierte. Es ist seine erste Sinfonie in einer Moll-Tonart und sie weicht eklatant von den bisherigen galanten Sinfonien ab. Mit vier Hörnern beschreitet Mozart in dieser Sinfonie völlig neue Wege, eine pulsierende Atmosphäre von ,,Sturm und Drang» ist allgegenwärtig. Die Synkopen, die Tremoli, die dissonanten Harmonien, die polarisierte Dynamik und der drängende Rhythmus müssen für damalige Hörer geradezu avantgardistisch geklungen haben.

Neue Wege beschreitet Mozart auch in seinem Klavierkonzert Nr. 9 in Es-Dur KV 271, und das schon in der Exposition des ersten Satzes: völlig unvermittelt greift das Soloklavier bereits im zweiten Takt in das musikalische Geschehen ein und unterbricht das Orchester; ein Verfahren, dass es seit Bach nicht mehr vorgekommen war.
Noch nie gab zuvor es die Besetzung des sogenannten ,,Kegelstatt«-Trio KV 498, die aus Hammerklavier, Viola und Klarinette besteht. Diese exotische Besetzung hatte einen ganz pragmatischen Hintergrund: Mozart komponierte das Trio für seinen Bekannten Gottfried von Jacquin, bei dem er häufig zum Musizieren in geselliger Runde eingeladen war. Auch Anton Stadler, Wiens berühmtester Klarinettist, war dort oft zugegen und so verfasste Mozart ein Trio für Stadler an der Klarinette, Jacquins Tochter am Klavier und Mozarts selbst an der Viola.
Quelle: Veranstalter

Veröffentlicht am Mi, 28. September 2022 um 16:57 Uhr

  • Konrad-Adenauer-Platz 1
  • 79098 Freiburg im Breisgau
  • Tel.: 0761 38812150
  • Webseite

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