Beschreibung

Quelle: Veranstalter
Diese Performance, bestehend aus Körper, Raum und Klang, installiert sich als eine zwei Meter hohe anatomisch-architektonische Struktur aus Fleisch, Knochen, Haut, Textilien, Haaren, Gesängen, Gezeiten und sichtbaren technischen Systemen. Träger, Lichtgitter und Kabel fungieren als schwebendes Skelett, während menschliche Ansammlungen muskuläre Massen bilden, die von starren Plattformen wie Knochen durchzogen werden.

Wie historische Monumente übt es Territorialität aus und verkörpert Erinnerung, Wissen und kulturelle Wahrnehmung. Durch Cumbia, bäuerliche Gesänge, und das Sammeln von Muscheln bei Ebbe würdigt es Denkformen, die durch deutsche koloniale Prozesse im Süden Lateinamerikas verdrängt wurden, und weckt die Erinnerung an einen präkolonialen Ahnenkult.

Credit

Choreografie, Performance: Felipe Fizkal

Musik: Cristobal Ruffo

Bühnenbild: Pitt Kunath

Dramaturgie: Polina Fenko

Danke an: Julek Kreutzer, Peter Pleyer, Ronja Häring, Lina Gómez, Amara T. Saavedra, Wibke

Jansen, Sara Colomino

Dauer: 50 min

Empfehlungen

Mehr