Ein zeitgenössisches Tanzstück für drei Performer, inspiriert von William Shakespeares Tragödie „König Lear“. Es zeigt Lear im Kampf gegen seinen eigenen Schatten, der ihn nicht loslässt und all seine hybride Selbstüberschätzung sowie die Fehleinschätzung seiner Umwelt verkörpert. Die Tänzer sind sowohl reale Person als auch der Schatten des jeweils anderen; Verfolgte und Verfolger zugleich. Das Ringen mit sich selbst wird in eine kraftvolle, dynamische Tanzsprache übersetzt – Lear, der nicht weiß, wer er ist, verloren tanzt, gegen die Elemente anschreit und mit seinem Alter Ego kämpft. Es geht um das heikle Balancieren am Abgrund, den schwindelnden Taumel der Machtgier und die ständige Angst vor dem Absturz.