Beschreibung

Quelle: Veranstalter / Foto: Fotos: © Vojtěch Veškrna (Jaroslav Rudiš), © Richard Klíčník (Alice Horáčková)
Alice Horácková und Jaroslav Rudis, zwei markante Stimmen der tschechischen Gegenwartsliteratur, kommen über ihre Romane „Geteiltes Haus“ (Diogenes) und „Wo die Toten sprechen“ (Luchterhand) miteinander ins Gespräch. Alice Horácková, 1980 in Prag geboren, erzählt eine deutsch-tschechische Familiensaga, in der familiäre Verflechtungen und Nachwirkungen politischer Umbrüche aufeinanderprallen: Zdenka und Anezka, die eine tschechisch, die andere deutsch, wachsen zwischen Regimewechseln und Kriegen im Riesengebirge auf - zwei eigensinnige, befreundete Frauen durch deren Dorf eines Tages eine Grenze verläuft . In Jaroslav Rudis neuem Roman befinden sich drei Freunde auf einer absurden Mission, die zu einem Roadtrip über die Friedhöfe Mitteleuropas wird. Dort sind die Stimmen der Toten zu vernehmen: Sie erzählen von Liebe, Verlust und der Frage, was Erinnerung eigentlich bedeutet.
Jaroslav Rudis, geb. 1972 in der Tschechoslowakei, wurde als einer der „engagiertesten Brückenbauer zwischen Deutschland und Tschechien“ mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland geehrt.

Veranstalter: Literaturhaus Schleswig-Holstein mit freundlicher Unterstützung von der Mährischen Landesbibliothek anlässlich des Gastlandauftritts Tschechiens auf der Frankfurter Buchmesse 2026

Empfehlungen

Mehr