Beschreibung

Produktion: Landestheater Tübingen Quelle: Veranstalter / Foto: © Tobias Metz
Ein Dorf bei München, Ende der 1990er-Jahre. Heidi wächst in einer Welt auf, in der Gehorsam wichtiger ist als eigene Gedanken. Rechtsextreme Ideologien prägen ihren Alltag - zu Hause, in Ferienlagern und später in der Neonazi-Szene. Dort findet sie Gemeinschaft, Orientierung. Doch je tiefer sie eintaucht, desto größer werden ihre Zweifel. Kann sie sich von einer Welt lösen, die ihre Identität bestimmt?

Basierend auf einem autobiografischen Aussteiger-Roman erzählt Nazli Saremi die Geschichte als Solo-Stück für das Junge Landestheater Tübingen. Nah und intensiv zeigt die Inszenierung, wie Radikalisierung funktioniert - und wie viel Mut es braucht, sich davon zu befreien.

Die Inszenierung lädt zur Auseinandersetzung mit Identität, Extremismus und Demokratie ein. Ein Theaterabend über Zugehörigkeit, Manipulation und Selbstbestimmung.

Nach der gleichnamigen Autobiografie von Heidi Benneckenstein.

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