Kino

Der verlorene Mantel

Sulzburg Ehemalige Synagoge
Mo,

Beschreibung

Film Quelle: Veranstalter
Marlène Goldstein und die Odyssee einer Familie aus Baden und dem Elsass im Strom der Zeit.

Ausgehend vom bronzenen Mantel-Mahnmal beim Freiburger Hauptbahnhof erzählt dieser Film die Geschichte des Mädchens, das im Sommer 1940 während der NS-Zeit im Alter von knapp zehn Jahren dem Internierungslager Gurs am Fuß der Pyrenäen entkam, mit seinen Eltern eine außergewöhnliche Flucht-Odyssee durch Frankreich überlebte und nach dem Zweiten Weltkrieg zur Ersten Staatsanwältin in Freiburg wurde.

Mit dokumentarischen und kreativ-experimentellen Mitteln - historischem Foto- und Filmmaterial, KI-Animationen und Liedern - zeichnet der Film Lebenswege, geprägt von Hoffnung und Überleben ebenso wie von Verfolgung und Tragik, über drei Generationen einer Familie bis zu ihren Ursprüngen in der Zeit des Deutsch-Französischen Kriegs 1870/71 nach, als die Großeltern ins Elsass zogen.

Der Film basiert auf einer langjährigen Bekanntschaft des Filmemachers Michael Klant mit Marlene Goldstein-Steinhauer (1930-2025), gemeinsamen Sichtungen früher Filmfassungen sowie auf dem persönlichen Nachlass, der dem Filmemacher von ihrem Sohn vertrauensvoll zur Verfügung gestellt wurde. Die erste filmische Familiensaga aus Freiburg und der Oberrheinregion - berührend, fesselnd und tief bewegend.

Bitte beachten Sie, dass die lange Nachhallzeit in der Synagoge zu einem erschwerten Verständnis der Akustik führen kann.

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