Beschreibung

Quelle: Veranstalter
Sie haben den aktuellen Irland-Hype quasiim Alleingang ausgelöst: Fontaines D.C. sindinnerhalb weniger Jahre zu einer derweltweit größten Post-Punk-Bands undStimme einer gesamten Generationgeworden. Nun markieren sie mit ihremfünften Studioalbum „Dopamine Chamber“im November ihre Rückkehr nachDeutschland.

Die Geschichte von Fontaines D.C. beginntMitte der 2010er-Jahre in Dublin, wo sich Sänger Grian Chatten, die Gitarristen CarlosO’Donnell und Conor Curly, Bassist Conor Deegan und Schlagzeuger Tom Coll während ihresMusikstudiums kennenlernen. Für eine Punk-Band hatten sie dabei einen eherungewöhnlichen Start: Alle fünf teilten eine Leidenschaft für Poesie und veröffentlichtenzunächst zwei Gedichtbände. Diese Liebe zur Sprache zeigte sich von Beginn an und begleitetihr Songwriting bis heute. Auf den ersten beiden, von der Kritik gefeierten Alben „Dogrel“(2019) und „A Hero’s Death“ (2020) verarbeiteten sie ihre eigene irische Identität in einerdüsteren, introspektiven Post-Punk-Welt. Auch auf dem 2022 veröffentlichten „Skinty Fia“spielte Irland weiterhin eine prägende Rolle, der Sound aber wurde durch die Erweiterungum elektronische Elemente langsam verändert und erreichte so ein stetig wachsendesPublikum.

Mit „Romance“ (2024) führten sie diese Entwicklung konsequent weiter: Die Band öffneteihren charakteristischen Sound für Alternative Rock, Synthesizer-Texturen und 90er-Ästhetik,wodurch sie sich völlig zurecht als globale Rockstars inszenierten. Besonders mit der Single„Starburster“ fanden Fontaines D.C. über die Post-Punk-Szene hinaus großen Anklang. HoheChartplatzierungen, zwei Grammy-Nominierungen (u.a. in der Kategorie „Best Rock Album“)und Platinstatus in Großbritannien begleiteten dabei den endgültigen internationalenDurchbruch.

Das mit Spannung erwartete neue Album „Dopamine Chamber“ erscheint am 16. Oktoberüber XL Recordings. Wie der Vorgänger wurde es von James Ford (Arctic Monkeys, DepecheMode) produziert, doch wollten sich Fontaines D.C. bewusst von ihrem bisherigen Soundlösen. Das Quintett bewegt sich nun gekonnt zwischen Art-Pop und Post-Punk: Die bisherstilprägenden Gitarren treten in den Hintergrund, kalte Synthesizer und elektronischeElemente bestimmen die Atmosphäre. Die erste Single „Marianne“ gibt auch inhaltlichbereits die Richtung vor. Das Album kreist vor allem um die Frage, wohin wir in einerzunehmend fragmentierten und aus dem Gleichgewicht geratenen Welt fliehen können.

Während Grian Chatten auf „Romance“ noch nach menschlicher Wärme in der Entfremdungsuchte, blickt er nun bewusst in den Abgrund und erschafft mit dem „Dopamine Chamber“einen Ort der Realitätsverzerrung.

Fontaines D.C. haben sich schon immer konsequent der Wiederholung verweigert – ihreKonzerte sind schweißtreibende, energiegeladene Erlebnisse, an deren Intensität auch dieimmer größeren Hallen nichts ändern. Während sie diesen Sommer das neue Material aufersten, intimen Konzerten in Europa testeten und nun kurz vor großen Headline-Auftrittenbeim Reading & Leeds Festival stehen, kehren sie im Winter endlich auch nach Deutschlandzurück. Mit „Dopamine Chamber“ im Gepäck und dem irischen Post-Punk-Duo Chalk alsSupport spielen Fontaines D.C. am 02. November in der Berliner Max-Schmeling-Halle

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