Beschreibung

Martin Valdés-Stauder Quelle: Veranstalter / Foto: Kammerspiele München
Neun Jugendliche schließen sich zusammen: Wer bist du? Woran glaubst du? Sie besuchen Synagogen, Kirchen und Moscheen und erkunden ihre jüdische, christliche und muslimische Prägung. Die Jugendlichen blicken auch in ihre Familien und fragen sich: Wie kann gemeinsame Erinnerung funktionieren, wenn sich unsere Familiengeschichten dermaßen unterscheiden? Wie erinnern wir an das NS-Unrecht, wenn es mit immer weniger Familienbiographien verwoben ist?

Neben dem Wohnort verbindet die Jugendliche nur eine weitere Gemeinsamkeit: Alle sprechen zuhause eine zweite Muttersprache. Wir lernen die Lebenswege der Beteiligten und ihrer Familien kennen, erfahren von Flucht- und Migrationserfahrungen, und von Erlebnissen mit Rassismus und Antisemitismus. Dabei will das gemeinsame Theaterprojekt mehr sein als ein Symbol: Was heißt es, sich wirklich zu begegnen? Was bedeutet es, sich kennen zu lernen? Wann kann man sagen, dass man einander kennt?

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