Träume sind frei, flüchtig und voller Überraschungen. Sie zeugen von einer wilden Quelle des Bewusstseins: Fehlfarben, unscharfe Bildeinstellungen, grobkörnige Nahaufnahmen, sonderbare Klänge, Wanderungen durch sich unentwegt ändernde Landschaften und eine absurde Folge von stillen bis rasanten Szenen. Träume inspirieren, faszinieren und fordern uns heraus. In einem beinahe leeren Raum mit drei Nebelmaschinen, einer Viola da Gamba, einem Saxophon und einer Klarinette fahren eine Schauspielerin, ein Schauspieler und ein Musiker auf Sicht. Sie durchqueren das Labyrinth der Träume. Sie spielen sich durch individuelle und kollektive Traumsequenzen – durch Erwartungen, Ängste, Hoffnungen, Dystopien und Utopien.
Eine poetische und musikalische Meditation über Sprache, Erinnerungen und Bilder, die sich dem allzu aufdringlichen Zugriff der Ratio entzieht.
Beteiligte
Schauspiel, Saxophon, Sound, Gesang: Astrid Kohlhoff