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Filmvorführung: Die treibende Kraft

Kippenheim Ehemalige Synagoge
So,

Beschreibung

Quelle: Veranstalter
Sonntag, 27. September 2026, 19.00 Uhr : Filmvorführung : "Die treibende Kraft"
Zum Abschluss der aktuellen Ausstellung „und immer noch“ mit Werken von Angelika Nain zeigt der Förderverein Ehemalige Synagoge Kippenheim den Dokumentarfilm „Die Treibende Kraft“. Es ist ein Film über Leben und Werk.
Mit seinem Dokumentarfilm „Die Treibende Kraft“ widmet sich der Regisseur Klaus Peter Karger einer weitgehend unbekannten Künstlerin, die es aber gleichwohl zu entdecken lohnt. Es verbinden sich bei ihr künstlerisches Schaffen und politisches Engagement. Sie hat sich mit jüdischer Geschichte und der Verfolgung im Nationalsozialismus beschäftigt und gemeinsam mit Jugendlichen einen Gedenkstein am Mahnmal in Neckarzimmern gestaltet. Seit vielen Jahren kümmert sie sich um Geflüchtete, hat sich mit Kolonialismus und Postkolonialismus auseinandergesetzt und war mit ihrem Lebenspartner Teil der Crew auf einem Seenot-Rettungsschiff zwischen Libyen und Italien. All diese Erfahrungen, aber auch die Reflexion über das Werden und Vergehen im eigenen Garten, prägen ihre Werke.
Angelika Nain, steht, was ihre prekäre Erwerbssituation angeht, exemplarisch für die große Mehrheit der schätzungsweise 50.000 Bildenden Künstler*innen in Deutschland. Vor 30 Jahren hat sie beschlossen, vom Kunstschaffen leben zu wollen. Doch finanziell auskömmlich war das nie, ohne Nebenjobs kein Künstlerleben. Kann man trotzdem ein mit seinem Leben zufriedener Mensch sein? Teilnahm ist frei.
Die Ausstellung ist zuletzt am Sonntag, 27. September zwischen 14.00 und 17.00 Uhr zu sehen.
Mit seinem Dokumentarfilm „Die Treibende Kraft“ widmet sich der Regisseur Klaus Peter Karger der Künstlerin Angelika Nain, die es zu entdecken lohnt.
In ihrem Leben und ihrer Arbeit von Angelika Nain verbinden sich künstlerisches Schaffen und gesellschaftspolitisches Engagement auf besondere Weise. Die Künstlerin setzt sich seit vielen Jahren mit jüdischer Geschichte und der Verfolgung im Nationalsozialismus auseinander. Gemeinsam mit Jugendlichen gestaltete sie einen Gedenkstein am Mahnmal in Neckarzimmern. Sie engagiert sich für Geflüchtete, beschäftigt sich mit den Themen Kolonialismus und Postkolonialismus und war gemeinsam mit ihrem Lebenspartner Teil der Crew eines Seenotrettungsschiffes zwischen Libyen und Italien.
All diese Erfahrungen fließen ebenso in ihre künstlerische Arbeit ein wie die intensive Auseinandersetzung mit dem Werden und Vergehen in ihrem eigenen Garten. Sie prägen ihre Werke und geben ihnen eine ganz persönliche Perspektive.
Mit Blick auf ihre prekäre wirtschaftliche Situation steht Angelika Nain exemplarisch für die große Mehrheit der schätzungsweise 50.000 Bildenden Künstler*innen in Deutschland. Vor 30 Jahren hat sie sich entschieden, von ihrer Kunst leben zu wollen. Finanziell auskömmlich war das jedoch nie – ohne Nebenjobs wäre ein Leben als Künstlerin kaum möglich gewesen. Kann man unter diesen Bedingungen dennoch ein zufriedener Mensch sein? Dieser und vielen weiteren Fragen geht der Dokumentarfilm nach.
Der Eintritt ist frei.
Der Film ist am Sonntag, 27. September, 19.00 Uhr zu sehen.

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