Wie zwei Geflüchtete die Schweiz erleben.Irena Brežná (Journalistin), Shqipe Sylejmanis (Schriftstellerin). Moderation: Ueli Mäder
Quelle: Veranstalter
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Foto: cheesmeyer
Wie zwei Geflüchtete die Schweiz erleben.
Irena Brežná kam 1968 aus der Tschechoslowakei, studierte in Basel Slawistik, Philosophie und Psychologie, arbeitete als Journalistin, Buchautorin und Dolmetscherin, erhielt etliche Auszeichnungen u.a. 2012 den Schweizer Literaturpreis für ihren Roman Die undankbare Fremde und 2021 den Basler Kulturpreis. Und 2026 erscheint ein Text über ihre Einbürgerung.
Shqipe Sylejmanis migrierte 1992, vierjährig, als Albanerin aus dem Kosovo, wuchs teils in der Längi (Pratteln) auf, arbeite nach einer KV Lehre bei einer Bank, studierte Journalismus und Kommunikation, sucht in ihrem Roman Bürde und Segen nach Identität, wirkte am Eidgenössischen Schwingfest (2022) mit, präsidiert den Verein Kulturwerkstatt: Techno.
Moderation: Ueli Mäder Musik: Lukas Rickli
Gesprächsreihe Heimat für alle Heimat für alle Menschen: junge, alte, migrierte, papierlose, verdingte, verschupfte, benachteiligte, queere… Alle sollen am sozialen Miteinander teilhaben, sich einbringen und wohl fühlen, ohne andere auszugrenzen oder sich zu überheben. Heimat ist keine exklusive Geborgenheit, sondern eher eine kreative Möglichkeit. Teils verkam sie als nationalistisch konservative Ideologie. Die einen lehnen den Begriff deshalb ab. Andere öffnen ihn für eine widerständige Zugehörigkeit, die Zweifel zulässt und Widersprüche konstruktiv angeht. Wir reflektieren unterschiedliche Ausprägungen und Konzeptionen von Heimat. Dabei interessiert auch, wie biographische Erfahrungen dokumentieren, was sich gesellschaftlich verändert.