Vortrag & Lesung

Michael Moos

Freiburg im Breisgau Oberlandesgericht 2. OG, Saal 3
Mi, •

Beschreibung

Und nichts mehr wurde, wie es war. Aus der Geschichte einer schwäbisch-jüdischen Familie. Autorenlesung Quelle: Veranstalter
„Und nichts mehr wurde, wie es war“
Aus der Geschichte einer schwäbisch-jüdischen Familie

Von Rechtsanwalt Michael Moos, Freiburg

Mittwoch, den 14. Oktober 2026, 19 Uhr
Oberlandesgericht, Salzstr. 28, II. OG, Saal 3

Vor 20 Jahren hat die „Kommission für Menschenrechte“ der Freiburger Juristenorganisationen die Initiative für die Gestaltung und künstlerische Ausführung einer „Gedenktafel für die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft aus Justiz und Anwaltschaft“ ergriffen, die sodann – aus gesammelten Spenden der Kollegenschaft –ausgeführt und installiert wurde (im Gang neben Saal 2 im OLG). Bei der Vorbereitung und insbesondere bei der Recherche der Lebensgeschichten der betroffenen Juristen und Juristinnen war RA M. Moos maßgeblich beteiligt.

Nunmehr hat RA Moos in einem berührenden, schon in zweiter Auflage erschienen Buch die Geschichte seiner verzweigten, bürgerlich-erfolgreichen Ulmer Familie über Generationen erforscht und entfaltet, die schließlich in die NS-Verfolgungen und Ermordung von Familienmitgliedern und in die Auswanderung der Eltern (u.a. mit Unterstützung Albert Einsteins, eines Verwandten) nach Israel mündete, wo Michael Moos in Tel Aviv geboren wurde. Es folgte bald der schwierige Entschluss, schon 1953 wieder nach Deutschland zurückzukehren und dort einen Neuanfang zu wagen, ein Entschluss, der die Mutter letztlich überforderte und in eine schwere Erkrankung führte, den Vater allerdings neben einem beruflichen Neuanfang weiter um den Aufbau eines „besseren Deutschland“ kämpfen ließ. Ein Weg mit Enttäuschungen, aber schließlich auch mit vielen hoffnungsvollen familiären, beruflichen und politischen Aufbrüchen und Erfolgen für den Autor und die ganze Familie.

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