Beschreibung

Une histoire de famille. Theaterstück von Léa Sery. Quelle: Veranstalter
Léa Serys Mutter kommt aus Frankreich, der Vater von der Elfenbeinküste, aber sein Erbe ist durch das Eintauchen in die westliche Kultur in den Hintergrund geraten. Doch es existiert: ein diffus spürbarer Reichtum, den das Theater zutage fördert. Die Worte der Performerin, der Klang der Marimba und die Tanzsprache ihrer Schwester, die sie auf der Bühne begleiten, entfalten einen Dialog zwischen den Kulturen, in den sich die Stimmen der ivorischen Großmutter und des Vaters mischen. In diesem afropäischen Familienalbum hat auch die Fiktion ihren Platz. So bleibt die Erzählung fließend, sucht nicht die Synthese zweier Kulturen, sondern schöpft, im Sinne des Philosophen Homi Bhabha, aus der Koexistenz von Differenzen.

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