Andrea Genest und Antje Bernhardt
Quelle: Veranstalter
Der Film NELLY & NADINE erzählt die unglaubliche Geschichte zweier Frauen, die sich im Konzentrationslager ineinander verlieben. Die belgische Opernsängerin Nelly Mousset-Vos und die chinesische Widerstandskämpferin Nadine Hwang lernen sich Heiligabend 1944 im KZ Ravensbrück kennen, wo beide Gefangene sind. Kurz vor Kriegsende werden sie getrennt, finden sich wieder, ziehen nach Venezuela, um dort ihre Liebe frei leben zu können. Viele Jahre lang wurde Nellys und Nadines bemerkenswerte Liebesgeschichte geheim gehalten, sogar vor engsten Familienmitgliedern. Bis Nellys Enkelin Sylvie das Privatarchiv des Liebespaars öffnet. Magnus Gerttens berührender Dokumentarfilm erzählt anhand von Nellys Tagebuch und Fotos, Liebesbriefen und Filmrollen eine bemerkenswerte Geschichte vom Horror des Krieges, von gut gehüteten Familiengeheimnissen und der Liebe gegen alle Widerstände.
Moderiert von der Medienpädagogin Antje Bernhardt haben die Schülerinnen und Schüler im Anschluss an den Dokumentarfilm Gelegenheit, über Ihre Eindrücke zu sprechen und Fragen an die Leiterin der Gedenkstätte Ravensbrück Andrea Genest zu stellen.
Kino-Dokumentarfilm, 92 Minuten, Schweden, Belgien, Norwegen, 2022 Regie: Magnus Gerttens Ausgezeichnet mit dem BERLINALE Teddy Award
Mit Anknüpfungspunkten zu den Fächern Geschichte, Deutsch, Ethik, Philosophie, Politik, Sozialkunde Altersempfehlung ab 14 Jahre Dauer der Veranstaltung ca. 120 Minuten