Vortrag & Lesung

Zeitgeschichte und das Erinnern in Lörrach.

Lörrach Rathaus Brombach
So, •

Beschreibung

Ruhestörung - Veranstaltungsreihe der Schöpflin Stiftung. Deutsch-polnisches Projekt zu Zwangsarbeit in Lörrach. Vorstellung der Ideen für einen Gedenkort Quelle: Veranstalter
Den Auftakt der Reihe bildet vom 14. bis 18. Oktober 2026 ein deutsch-polnisches Projekt
zur Geschichte der Zwangsarbeit in Lörrach. Studierende der Universität Posen (Poznań) forschen
unter Leitung von Prof. Małgorzata Grzywacz zu Zwangsarbeit und entwickeln gemeinsam
mit Schüler:innen der Mathilde-Planck-Schule sowie der Hellbergschule Ideen für einen
Gedenkort in Lörrach. Am Sonntag, 18. Oktober 2026, um 11 Uhr präsentieren sie im Rathaus
Brombach öffentlich erste Ergebnisse.
Im Zentrum steht die Geschichte des 1941 ermordeten polnischen Zwangsarbeiters Stanisław
Zasada, weil er eine Beziehung mit der Deutschen Pauline Kropf hatte. Kropf wurde
in das Frauen-KZ Ravensbrück deportiert und überlebte. Europaweit bekannt wurde die Geschichte
der beiden durch Rolf Hochhuths 1978 erschienenen Roman »Eine Liebe in
Deutschland« und den gleichnamigen Film von Andrzej Wajda.
An dem Projekt wirken außerdem mit das Bündnis 5 vor 12 – für Demokratie, gegen Rechtsextremismus,
die Schöpflin Stiftung und der Museumsverein Lörrach; begleitet wird es von
der AG Erinnerungskultur der Stadt Lörrach.

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