Kunst & Museen

Textilgeschichte & Kesselhaus-Areal

Weil am Rhein Museum Weiler Textilgeschichte (Friedlingen)
So, •

Beschreibung

Führung mit Joachim Kempf Quelle: Veranstalter / Foto: BETTINA MATTHIESSEN
Mit der Niederlassung eines ersten Färbereikonsortiums um 1880 begann die Geschichte der Weiler Textilindustrie. Neben der Färberei und Appretur Schusterinsel ließen sich auch die Färberei Schetty, die Seidenweberei Schwarzenbach und die Gebr. Bochmann nieder. Die Textilindustrie prägte den Stadtteil nicht nur baulich, sondern war als größter Arbeitgeber in der Bevölkerung fest verankert. Mit der Krise dieses Industriezweigs in den 1970er Jahren endete jedoch auch die Weiler Textilproduktion. Das Museum ist in den ehemaligen Werkstatträumen der Seidenstoffweberei Robert Schwarzenbach beheimatet. Luftbildaufnahmen führen die Ausmaße des ehemals blühenden Industriezweigs vor Augen. Historische Maschinen, Werkzeuge, Musterbücher, Webschützen, Garnspulen, Lochkarten und Musterzeichnungen spiegeln die textile Arbeitswelt wider.
Joachim Kempf führt durch die Ausstellung und über das gesamte Schwarzenbach-Areal, das heute der Bevlkerung auch als Kesselhaus-Areal geläufig ist. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Treffpunkt ist im Museum.
Im Anschluss können die Besucher noch die Sonderausstellung „ „Koffer, Kleider, Kuriositäten“ besuchen. Präsentiert werden künstlerische Arbeiten der Schüler*innen des Kant-Gymnasiums zu den Themen Unterwegssein, Zuhause und Zukunft. Die Werke entstanden im Kunstunterricht bei Anne-Katrin Koberg und Simone Häfele. Seit sechs Jahren arbeiten das Kant-Gymnasium und die städtischen Museen regelmäßig in gemeinsamen Projekten zusammen.

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