Theater & Bühne

Gespenster

Basel Theater Basel (Schauspielhaus)
Mi,

Beschreibung

Schauspiel, Gesellschaftsdrama über Verdrängung und Befreiung Quelle: Veranstalter
Helene Alving opferte alles, um den Schein der untadeligen Familie zu wahren. Sie ertrug eine unglückliche Ehe. Sie unterdrückte ihre wahre Liebe. Sie deckte die Unmoral ihres Mannes bis zu dessen Tode. Sie gab sogar den Sohn weg, um ihn vom schlechten Einfluss des Vaters fernzuhalten. Und doch behalten die Wiedergänger der Vergangenheit sie fest im Würgegriff.

In Anna Bergmanns Inszenierung suchen die Gespenster des Patriarchats jedoch nicht nur Helene Alving, sondern auch ihr Dienstmädchen Regine heim. In atmosphärisch dichten, surrealen Tableaus erzählt die Regisseurin von weiblichen Strategien, sich von Gewalt und ererbten und erlebten Zwängen zu befreien.

Familiendrama in drei Akten von Henrik Ibsen
Uraufführung 1882 in Chicago

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