BZ-Ferienaktion
Alamannen-Museum Vörstetten: Leben im Wohnstallhaus
VÖRSTETTEN Freilichtmuseen gibt es viele im Land. Freilichtmuseen über die Alamannen, die in der Übergangszeit zwischen Spätantike und Frühmittelalter im vierten und fünften Jahrhundert nach Christus lebten, nur eines: das Alamannen-Museum in Vörstetten. Das öffnet am Donnerstag, 27. August, im Rahmen der BZ-Ferienaktion seine Pforten – und lässt die Teilnehmer der Führung hautnah am Leben der Menschen vor 1600 Jahren teilhaben.
Getragen wird das Museum in Vörstetten von einem privaten Verein, dem Museums- und Gesichtsverein Vörstetten. Gründer und Vorsitzender des Vereins ist Professor Helmut Köser.
Selbst die Geschichte des Museums ist interessant: Unweit der Stelle, wo es sich heute befindet, entdeckte ein Landwirt bei Arbeiten auf seinem Acker immer wieder Gegenstände, die darauf schließen ließen, dass auf diesem Feld einmal ein Gebäude gestanden haben musste. Diese Beobachtungen meldete er auf dem Rathaus. Und so kam es, dass in den Jahren 1998 bis 2000, 2007 und 2010 archäologische Ausgrabungen unter Federführung des Landesdenkmalamtes Baden-Württemberg stattfanden. Diese Grabungen sind die Geburtsstunde des Alamannen-Museums, das im Jahr 2005 schließlich eröffnet wurde.
Köser ist kein Archäologe, sondern Historiker und Politikwissenschaftler. Zur örtlichen Geschichte und somit zur Archäologie kam er über seine Mitarbeit bei der Ortschronik von Vörstetten. Im und auf dem Anwesen seiner Mutter richtete er schließlich das Museum ein.
Das Alamannen-Museum hat zwei Bereiche: Die Dauerausstellung im Museum und mehrere rekonstruierte Gebäude mit Gärten im rund 5000 Quadratmeter großen Freigelände. Bei der Führung am Donnerstag wird es zunächst eine Einführung in die Zeit der Alamannen und ihr Verhältnis zu den Römern geben. Diese Themen werden in der Dauerausstellung auf zwei Stockwerken präsentiert.
Anschließend geht es auf das Freigelände, den rekonstruierten Alamannen-Hof. Hier wurden mehrere Gebäude aus der frühen Zeit der Alamannen errichtet – ein Wohnstallhaus, ein Handwerkerhaus, ein Speicher für Getreide und Heu sowie verschiedene Werkstätten. Vor einigen Wochen diente der Alamannen-Hof dem Südwestrundfunk als Kulisse für einen Dokumentarfilm über die Alamannen – schließlich gibt es im ganzen Land keinen weitere Anlage über diese Epoche.
Das Museum befindet sich in der Denzlinger Straße 24. Es liegt leicht versteckt, da von der Straße zurückversetzt, direkt neben dem Landgasthof Vörstetten; das Freigelände ist von der Denzlinger Straße nicht einsehbar. Das Museum und das Freigelände sind barrierefrei. Das Museum ist in Vörstetten ausgeschildert.
Selbst die Geschichte des Museums ist interessant: Unweit der Stelle, wo es sich heute befindet, entdeckte ein Landwirt bei Arbeiten auf seinem Acker immer wieder Gegenstände, die darauf schließen ließen, dass auf diesem Feld einmal ein Gebäude gestanden haben musste. Diese Beobachtungen meldete er auf dem Rathaus. Und so kam es, dass in den Jahren 1998 bis 2000, 2007 und 2010 archäologische Ausgrabungen unter Federführung des Landesdenkmalamtes Baden-Württemberg stattfanden. Diese Grabungen sind die Geburtsstunde des Alamannen-Museums, das im Jahr 2005 schließlich eröffnet wurde.
Köser ist kein Archäologe, sondern Historiker und Politikwissenschaftler. Zur örtlichen Geschichte und somit zur Archäologie kam er über seine Mitarbeit bei der Ortschronik von Vörstetten. Im und auf dem Anwesen seiner Mutter richtete er schließlich das Museum ein.
Das Alamannen-Museum hat zwei Bereiche: Die Dauerausstellung im Museum und mehrere rekonstruierte Gebäude mit Gärten im rund 5000 Quadratmeter großen Freigelände. Bei der Führung am Donnerstag wird es zunächst eine Einführung in die Zeit der Alamannen und ihr Verhältnis zu den Römern geben. Diese Themen werden in der Dauerausstellung auf zwei Stockwerken präsentiert.
Anschließend geht es auf das Freigelände, den rekonstruierten Alamannen-Hof. Hier wurden mehrere Gebäude aus der frühen Zeit der Alamannen errichtet – ein Wohnstallhaus, ein Handwerkerhaus, ein Speicher für Getreide und Heu sowie verschiedene Werkstätten. Vor einigen Wochen diente der Alamannen-Hof dem Südwestrundfunk als Kulisse für einen Dokumentarfilm über die Alamannen – schließlich gibt es im ganzen Land keinen weitere Anlage über diese Epoche.
Das Museum befindet sich in der Denzlinger Straße 24. Es liegt leicht versteckt, da von der Straße zurückversetzt, direkt neben dem Landgasthof Vörstetten; das Freigelände ist von der Denzlinger Straße nicht einsehbar. Das Museum und das Freigelände sind barrierefrei. Das Museum ist in Vörstetten ausgeschildert.
Mehr Informationen im Internet unter http://www.alamannen-museum.de
Termin: Führung durchs Alamannen-Museum, Denzlinger Straße 24, Vörstetten. Donnerstag, 27. August, 10 Uhr. BZ-Leser, die sich angemeldet und einen Platz bekommen haben, wurden kontaktiert.
von Christian Ringwald
am
Di, 25. August 2015