Astoria Salonorchester: Eine Amerikanerin in Paris - Hommage an Joséphine Baker & George Gershwin in Vietgest
- Wann
- Sa, 1. November 2025, 20:00 Uhr
- Wo oder WAS
-
Vietgest
Schloß Vietgest - Vorverkauf
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- Veranstalter
- Schloß Vietgest GmbH
Seit über hundert Jahren inspiriert Joséphine Baker die Menschen. Tanzend befreite sie sich aus den Slums der US-amerikanischen Südstaaten und eroberte die Bühnen der Welt.
Das französische Publikum war neugierig auf das Kuriose und Fremde aus Amerika. Die Faszination galt den neuen künstlerischen Formen. Joséphine Baker eroberte mit ihren freizügigen Tanzauftritten Paris im Sturm. Sie war sinnlich, pur, exotisch und ein Star.
»Ihr wird nachgerühmt, dass sie nicht nur mit dem Körper, den Beinen und Armen, sondern auch mit den Augen tanzt«. Zu ihren damaligen Bewunderern gehörten Pablo Picasso und die Sängerin Edith Piaf. Ebenso verehrt wurde sie von dem Schriftsteller Georges Simenon, dem Komponisten George Gershwin und Frankreichs damaligem Regierungschef General Charles de Gaulle.
»Ich mag Franzosen sehr. Selbst wenn sie dich beleidigen, machen sie das auf so nette Weise.« Nicht nur Josephine Baker suchte die Nähe der netten Franzosen. Ganze Scharen von Amerikanern ließen sich in den 20er und 30er Jahren in Paris nieder - so viele, dass Humorist James Thurber stöhnte: »Die Champs-Élysées sehen schon wie eine amerikanische Main Street aus.« Unter all den Amerikanern im selbstgewählten Exil sind die vielen Künstler - Musiker, Schriftsteller, Maler - bis heute Gegenstand zahlreicher Legenden. Und George Gershwins 'An American in Paris' ist nichts anderes als ein akustisches Gemälde der Stadt.»
Allen Vorbehalten zum Trotz galt sie schon damals als einer der bedeutendsten Showstars des 20. Jahrhunderts. Frankreich machte sie außerdem zu seiner Nationalheldin. Während des Zweiten Weltkrieges war sie zunächst beim Roten Kreuz tätig.
Dann stieg sie im Widerstand, der Résistance, auf. Dafür wurde ihr unter anderem der Orden der französischen Ehrenlegion verliehen.
Mit Jo Bouillon adoptiert Joséphine Baker zwölf Kinder unterschiedlicher Hautfarbe aus verschiedenen Teilen der Welt. Den Lebensunterhalt für ihre Regenbogenfamilie finanzierte sie durch weitere Bühnenauftritte.
Sie trat erstmals 1925/26 in Berlin auf.
Aus Anlass des bevorstehenden 100- jährigen Jubiläums widmet das Astoria Salonorchester einen Abend ganz im Zeichen ihres künstlerischen Schaffens, ihre inspirierende Rolle als Künstlerin, Widerstandskämpferin, Bürgerrechtsaktivistin und transformative Kulturfigur.
Dieses Konzert findet im Rahmen der von der NDR Film- und Musikförderung und dem Bürgerfonds Kultur MV geförderten Reihe «Klingendes Gut» statt. «Klingendes Gut» ist eine musikalisch-literarische Reise durch Mecklenburgs Guts- und Herrenhäuser und bringt Musik & Literatur an ländliche Orte, die traditionell schon viele hundert Jahre zurück als Aufführungsorte der Musik und Kunst dienten. Quelle: Veranstalter
Das französische Publikum war neugierig auf das Kuriose und Fremde aus Amerika. Die Faszination galt den neuen künstlerischen Formen. Joséphine Baker eroberte mit ihren freizügigen Tanzauftritten Paris im Sturm. Sie war sinnlich, pur, exotisch und ein Star.
»Ihr wird nachgerühmt, dass sie nicht nur mit dem Körper, den Beinen und Armen, sondern auch mit den Augen tanzt«. Zu ihren damaligen Bewunderern gehörten Pablo Picasso und die Sängerin Edith Piaf. Ebenso verehrt wurde sie von dem Schriftsteller Georges Simenon, dem Komponisten George Gershwin und Frankreichs damaligem Regierungschef General Charles de Gaulle.
»Ich mag Franzosen sehr. Selbst wenn sie dich beleidigen, machen sie das auf so nette Weise.« Nicht nur Josephine Baker suchte die Nähe der netten Franzosen. Ganze Scharen von Amerikanern ließen sich in den 20er und 30er Jahren in Paris nieder - so viele, dass Humorist James Thurber stöhnte: »Die Champs-Élysées sehen schon wie eine amerikanische Main Street aus.« Unter all den Amerikanern im selbstgewählten Exil sind die vielen Künstler - Musiker, Schriftsteller, Maler - bis heute Gegenstand zahlreicher Legenden. Und George Gershwins 'An American in Paris' ist nichts anderes als ein akustisches Gemälde der Stadt.»
Allen Vorbehalten zum Trotz galt sie schon damals als einer der bedeutendsten Showstars des 20. Jahrhunderts. Frankreich machte sie außerdem zu seiner Nationalheldin. Während des Zweiten Weltkrieges war sie zunächst beim Roten Kreuz tätig.
Dann stieg sie im Widerstand, der Résistance, auf. Dafür wurde ihr unter anderem der Orden der französischen Ehrenlegion verliehen.
Mit Jo Bouillon adoptiert Joséphine Baker zwölf Kinder unterschiedlicher Hautfarbe aus verschiedenen Teilen der Welt. Den Lebensunterhalt für ihre Regenbogenfamilie finanzierte sie durch weitere Bühnenauftritte.
Sie trat erstmals 1925/26 in Berlin auf.
Aus Anlass des bevorstehenden 100- jährigen Jubiläums widmet das Astoria Salonorchester einen Abend ganz im Zeichen ihres künstlerischen Schaffens, ihre inspirierende Rolle als Künstlerin, Widerstandskämpferin, Bürgerrechtsaktivistin und transformative Kulturfigur.
Dieses Konzert findet im Rahmen der von der NDR Film- und Musikförderung und dem Bürgerfonds Kultur MV geförderten Reihe «Klingendes Gut» statt. «Klingendes Gut» ist eine musikalisch-literarische Reise durch Mecklenburgs Guts- und Herrenhäuser und bringt Musik & Literatur an ländliche Orte, die traditionell schon viele hundert Jahre zurück als Aufführungsorte der Musik und Kunst dienten. Quelle: Veranstalter
Veröffentlicht am So, 10. August 2025 um 13:04 Uhr
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