Pop
Bart Davenport in Hanau
- Wann
- So, 10. Mai 2026, 19:00 Uhr
- Wo oder WAS
-
Hanau
Brückenkopf Hanau - Vorverkauf
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- Veranstalter
- Trägerverein Kulturzentrum Pumpstation e.V.
Davenport setzt diesmal bewusst auf eine LoFi-Ästhetik und nimmt uns mit auf eine Reise durch farbenfrohe Geschichten, die komisch und tragisch zugleich sind. Sixties-Riffs auf der Zwölfsaitigen, avantgardistisch-barocke Bratschen und weltgewandte Percussion-Klänge bilden die Kulisse für Songs voller frischer Romantik, surrealer Offenbarung, dystopischer Realität und nostalgischer Erinnerung.
Davenports neues Material beflügelt die Fantasie und bietet eine Flucht vor den Turbulenzen der Gegenwart, ist aber zugleich auch als ungewöhnlicher Kommentar zu verstehen. Ob digitale Antagonisten in »Holograms«, tanzende Oligarchen in »Billionaires« oder rätselhafte Nudisten in »Naked Man« - viele schräge Charaktere bevölkern die lustige kleine Welt, die sich in Davenports Versen entfaltet. Seine Stimme klingt bisweilen besonders weich, dann wieder singt er in einem etwas frecheren, dramatischeren Bariton. Auf die allseits präsente Happy/Sad-Stimmung scheint er ein Patent zu haben, hinzu kommt gelegentlich auch mal eine jazzigere Harmonie.
Auf »Episodes« betätigt sich Davenport an zahlreichen Instrumenten, doch allein hat er das Album nicht eingespielt. Bei der Produktion spielten zahlreiche Gäste eine entscheidende Rolle: Drummer Graeme Gibson veredelt viele der Tracks mit seiner Lässigkeit, darunter auch das Kinks-artige »It's you«. »Easy Listeners« erfreut mit dem tropischem Samba-Flair, in dem sich Davenport gerne mal suhlt, diesmal wird er dabei unterstützt von dem versierten Percussionisten Andres Renteria (Jose Gonzales, Rodrigo Amarante). Das von türkischem Psychedelic inspirierte »Strange Animal« hat futuristische Orgel-Riffs von Aaron M. Olson (L.A. Takedown) in petto, der Davenports vorheriges Album (»Blue Motel« von Bart & The Bedazzled) produziert hat. In Erscheinung treten zudem die langjährigen Bandgefährten Jessica Espeleta (Bass) und Wayne Faler (Lead-Gitarre).
Der ruhigste Song des Albums ist möglicherweise zugleich der herausragendste: das brit-folkige »Alice Arrives«. Davenports herbstlich anmutende Stimme und sein Gitarrenspiel werden meisterhaft begleitet von Dina Maccabees Streicherarrangements, die von seriösem Barock zu verspielter Moderne morphen - und wieder zurück. Dies und auch der schwerere, orchestralere Sound von »Billionaires« verleihen dem eigentlich nach Heimarbeit klingenden Album eine gewisse HiFi-Note. Quelle: Veranstalter
Veröffentlicht am Do, 19. März 2026 um 14:11 Uhr
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