Vorträge und Lesungen
»Beliebigkeit ist tödlich« in Hamburg
- Wann
- Do, 12. Februar 2026, 19:30 Uhr
- Wo oder WAS
-
Hamburg
Literaturhaus Hamburg - Vorverkauf
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- Tickets zu vielen Veranstaltungen können auch in den BZ-Geschäftsstellen erworben werden.
- Veranstalter
- Literaturhaus Hamburg
»BELIEBIGKEIT IST TÖDLICH« - EIN ABEND FÜR DORIS GERCKE
mit Robert Brack, Simone Buchholz, Thea Dorn, Edith Kneifl, Else Laudan, Peter Lohmann und Regula Venske
Die Schriftstellerin Doris Gercke, am bekanntesten für ihre innovativen Kriminalromane, hat mit scharfem Blick und präziser Sprachkunst Genregrenzen überschrieben. Geboren 1937 in Greifswald, lebte sie ab 1949 in Hamburg. Ihr erstes Buch erschien 1988 im Verlag am Galgenberg und machte Furore mit einem neuen Typ Ermittlerin: Bella Block (später filmisch verkörpert von Hannelore Hoger) wurde zur Ikone. Doris Gerckes Gesamtwerk ist vielseitig, ihr Wirken geprägt von Haltung, enormer Belesenheit und tiefem Interesse an Menschen und Lebenswirklichkeiten. Sie brachte Schreibende und Kunstschaffende zusammen, ergriff als konsequente Antifaschistin den Stift und das Wort, positionierte sich klar gegen Krieg, Kapitalismus und Patriarchat: »Es geht darum, einen Standpunkt zu haben. Beliebigkeit ist tödlich. Der Rest ist Handwerk.«
An diesem Abend gedenken langjährige Weggefährt*innen dieser aufrechten Autorin, die im Juli 2025 verstorben ist, erzählen von Freundschaft und Begegnungen, nehmen Abschied und feiern ihren Nachhall mit dem Vorlesen selbstgewählter Szenen aus Gerckes Werk. Gelesen wird unter anderem aus »Weinschröter, du musst hängen« (Verlag am Galgenberg, 1988), »Auf Leben und Tod« (Hoffmann und Campe, 1995) und »Von den Bewohnern der Städte« (Ariadne bei Argument, 2026).
Foto (Gercke) (c) Westermann Quelle: Veranstalter
mit Robert Brack, Simone Buchholz, Thea Dorn, Edith Kneifl, Else Laudan, Peter Lohmann und Regula Venske
Die Schriftstellerin Doris Gercke, am bekanntesten für ihre innovativen Kriminalromane, hat mit scharfem Blick und präziser Sprachkunst Genregrenzen überschrieben. Geboren 1937 in Greifswald, lebte sie ab 1949 in Hamburg. Ihr erstes Buch erschien 1988 im Verlag am Galgenberg und machte Furore mit einem neuen Typ Ermittlerin: Bella Block (später filmisch verkörpert von Hannelore Hoger) wurde zur Ikone. Doris Gerckes Gesamtwerk ist vielseitig, ihr Wirken geprägt von Haltung, enormer Belesenheit und tiefem Interesse an Menschen und Lebenswirklichkeiten. Sie brachte Schreibende und Kunstschaffende zusammen, ergriff als konsequente Antifaschistin den Stift und das Wort, positionierte sich klar gegen Krieg, Kapitalismus und Patriarchat: »Es geht darum, einen Standpunkt zu haben. Beliebigkeit ist tödlich. Der Rest ist Handwerk.«
An diesem Abend gedenken langjährige Weggefährt*innen dieser aufrechten Autorin, die im Juli 2025 verstorben ist, erzählen von Freundschaft und Begegnungen, nehmen Abschied und feiern ihren Nachhall mit dem Vorlesen selbstgewählter Szenen aus Gerckes Werk. Gelesen wird unter anderem aus »Weinschröter, du musst hängen« (Verlag am Galgenberg, 1988), »Auf Leben und Tod« (Hoffmann und Campe, 1995) und »Von den Bewohnern der Städte« (Ariadne bei Argument, 2026).
Foto (Gercke) (c) Westermann Quelle: Veranstalter
Veröffentlicht am Mo, 26. Januar 2026 um 11:27 Uhr
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