Klassik
Bernhard Ruchti
- Wann
- Sa, 14. Februar 2026, 19:30 Uhr
- Wo oder WAS
-
Basel
Stadtcasino Basel
Sigismund Thalberg
Grande Fantaisie et Variations pour le Piano-Forte sur des motifs de l'Opéra Norma de Bellini Opus 12
Ludwig van Beethoven
Klaviersonate in E-Dur Opus 109
Bernhard Ruchti
Zwei Klavierstücke
Franz Liszt
Ungarische Rhapsodie Nr. 1
Im Jahr 1847 tat Franz Liszt etwas Einzigartiges: auf der Höhe seines Ruhms als Klaviervirtuose beendete er seine Konzerttätigkeit mit einem Schlag und nahm sie nie wieder auf. Wie kam es dazu? Liszt hatte als Virtuose die Klavierkunst revolutioniert und eine perfekte Technik entwickelt. Sie gab ihm alle Freiheit auf den Klaviertasten. Doch den damit verbundenen Virtuosen-Zirkus in den Konzertsälen mit den immer gleichen Bravourstücken hatte er satt. Er sehnte sich nach Tiefe. Mit der technischen Freiheit des Klavierspiels wollte er das «Geistige» in der Musik suchen. Als zentrale Inspiration dafür bezeichnete er selbst die späten Werke Ludwig van Beethovens. Er bewunderte ihre Transzendenz. Die Kompositionen, die Liszt daraufhin schrieb, widerspiegeln in der Tat eine neue Ära der Klaviermusik.
In seinem Konzert zeichnet Bernhard Ruchti diese Entwicklung nach. Rund um Ludwig van Beethovens wunderbare Sonate in E-Dur Opus 109 erklingt ein bezauberndes Werk von Sigismund Thalberg aus der Virtuosenzeit sowie Franz Liszts selten gespielte Erste Ungarische Rhapsodie.
Bernhard Ruchti ist Pianist, Organist, Komponist und Musikforscher. Geboren 1974 in Berkeley (USA), wuchs er in der Schweiz auf und studierte die Konzertfächer Klavier und Orgel in Zürich, Winterthur und Stuttgart. Zentrum seines musikalischen Wirkens ist St. Gallen, wo er seit 2013 das Amt des Kirchenmusikers an der Stadt- und Konzertkirche St. Laurenzen bekleidet. Er ist Initator der neuen Goll-Orgel in der Stadtkirche und künstlerischer Leiter des Laurenzen-Orgelfestivals.
Als Pianist setzt er den Schwerpunkt in der Aufführungspraxis des 19. Jahrhunderts mit besonderem Fokus auf historischen Tempi. Von 2018-2023 führte er das international vielbeachtete "A Tempo Projekt" durch, ein einzigartiges praktisches Forschungs- und Aufnahmeprojekt zu Tempo, Zeit und Rhythmus in klassischer Klavier- und Orgelmusik. 2021 erschien sein Buch über die Aufführungspraxis von Franz Liszt. 2017 erhielt er für sein künstlerisches Wirken den Förderpreis Kultur der Stadt St. Gallen.
www.bernhardruchti.com
Weitere Infos: https://www.bernhardruchti.com/klavierkonzerte-2026-in-basel-und-st-gallen/ Quelle: Veranstalter
Veröffentlicht am Mo, 12. Januar 2026 um 08:38 Uhr
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