Bühne
Blind in Singen
- Wann
- Do, 12. November 2026, 19:30 Uhr
- Wo oder WAS
-
Singen
Stadthalle Singen - Vorverkauf
- Ticket kaufen
- Tickets zu vielen Veranstaltungen können auch in den BZ-Geschäftsstellen erworben werden.
- Veranstalter
- Kultur und Tagung Singen
Schauspiel von Lot Vekemans
Mit Peter Kremer und Lisa Wildmann
Deutsch von Eva M. Pieper und Alexandra Schmiederbach
Euro-Studio Landgraf, Titisee-Neustadt
Zwei Menschen, ein Zimmer und eine Wahrheit, die keiner von beiden sehen will.
Richard war einmal wer. Ein angesehener Architekt, der Staudämme und Aquädukte gebaut hat - Bauwerke, die Wasser leiten, Täler verbinden, Distanzen überwinden. In seinem eigenen Leben ist ihm das nie gelungen. Seit dem Tod seiner Frau hat er sich in eine luxuriöse Wohnanlage zurückgezogen, von der Welt abgeschottet, von seiner einzigen Tochter Helen entfremdet. Jetzt, fast vollständig erblindet, bleibt ihm nichts, als sie um Hilfe zu bitten. Helen kommt. Und bringt alles mit, was Richard seit Jahren nicht sehen wollte: ihren schwarzen Ehemann, einen Schriftsteller; ihre politischen Überzeugungen; die Verletzungen, die sie als Tochter davongetragen hat. Beide Figuren sind auf ihre Weise blind. Und beide beginnen, tastend,
den jeweils anderen endlich zu erkennen. Bleibt die Frage, die dieses Stück stellt, ohne sie zu beantworten: Kann man jemanden lieben, dessen Überzeugungen man vollständig ablehnt?
Große Themen auf kleinstem Raum
Lot Vekemans, die meistgespielte niederländische Dramatikerin, schreibt »kleine Kammerspiele über große Themen« (Nachtkritik). Blind entstand mit Blick auf Südafrika - und wirkt überall dort, wo Generationen und weltanschauliche Blasen einander nichts mehr zu sagen haben. In 22 Sprachen übersetzt, in 35 Ländern gespielt.
Warum dieser Abend
Vekemans verhandelt in neunzig Minuten, wofür andere einen Roman brauchen: Rassismus in der Familie, das Schweigen zwischen den Generationen, die Frage, was Liebe aushält. Blind will niemanden bekehren - das Stück öffnet die Augen und überlässt den Rest dem Publikum.
Die Besetzung
Peter Kremer als Richard - ein Mann, der Bauwerke für die Ewigkeit geschaffen hat und miterleben muss, wie seine eigenen Mauern bröckeln. Dem Publikum vertraut aus Tatort, Die Toten vom Bodensee und vor allem sechs Staffeln als Titelheld der ZDF-Reihe Siska.
Lisa Wildmann als Helen - Anwältin, Tochter, Ehefrau; eine Frau, die gelernt hat, sich zu behaupten, und dabei vergessen hat, was sie dem Vater einmal schuldig war. Regelmäßig in Film und Fernsehen zu sehen, unterrichtet an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart.
»Ein kluger, berührender Theaterabend zur rechten Zeit. Konflikte zwischen den Generationen, das Abschotten zwischen weltanschaulichen Blasen ... ein großartiger Text.« - DonaukurierSchauspiel von Lot Vekemans
Bei Kauf einer ermäßigten Karte bitten wir Sie, den entsprechenden Berechtigungsnachweis am Einlass vorzuzeigen. Quelle: Veranstalter
Mit Peter Kremer und Lisa Wildmann
Deutsch von Eva M. Pieper und Alexandra Schmiederbach
Euro-Studio Landgraf, Titisee-Neustadt
Zwei Menschen, ein Zimmer und eine Wahrheit, die keiner von beiden sehen will.
Richard war einmal wer. Ein angesehener Architekt, der Staudämme und Aquädukte gebaut hat - Bauwerke, die Wasser leiten, Täler verbinden, Distanzen überwinden. In seinem eigenen Leben ist ihm das nie gelungen. Seit dem Tod seiner Frau hat er sich in eine luxuriöse Wohnanlage zurückgezogen, von der Welt abgeschottet, von seiner einzigen Tochter Helen entfremdet. Jetzt, fast vollständig erblindet, bleibt ihm nichts, als sie um Hilfe zu bitten. Helen kommt. Und bringt alles mit, was Richard seit Jahren nicht sehen wollte: ihren schwarzen Ehemann, einen Schriftsteller; ihre politischen Überzeugungen; die Verletzungen, die sie als Tochter davongetragen hat. Beide Figuren sind auf ihre Weise blind. Und beide beginnen, tastend,
den jeweils anderen endlich zu erkennen. Bleibt die Frage, die dieses Stück stellt, ohne sie zu beantworten: Kann man jemanden lieben, dessen Überzeugungen man vollständig ablehnt?
Große Themen auf kleinstem Raum
Lot Vekemans, die meistgespielte niederländische Dramatikerin, schreibt »kleine Kammerspiele über große Themen« (Nachtkritik). Blind entstand mit Blick auf Südafrika - und wirkt überall dort, wo Generationen und weltanschauliche Blasen einander nichts mehr zu sagen haben. In 22 Sprachen übersetzt, in 35 Ländern gespielt.
Warum dieser Abend
Vekemans verhandelt in neunzig Minuten, wofür andere einen Roman brauchen: Rassismus in der Familie, das Schweigen zwischen den Generationen, die Frage, was Liebe aushält. Blind will niemanden bekehren - das Stück öffnet die Augen und überlässt den Rest dem Publikum.
Die Besetzung
Peter Kremer als Richard - ein Mann, der Bauwerke für die Ewigkeit geschaffen hat und miterleben muss, wie seine eigenen Mauern bröckeln. Dem Publikum vertraut aus Tatort, Die Toten vom Bodensee und vor allem sechs Staffeln als Titelheld der ZDF-Reihe Siska.
Lisa Wildmann als Helen - Anwältin, Tochter, Ehefrau; eine Frau, die gelernt hat, sich zu behaupten, und dabei vergessen hat, was sie dem Vater einmal schuldig war. Regelmäßig in Film und Fernsehen zu sehen, unterrichtet an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart.
»Ein kluger, berührender Theaterabend zur rechten Zeit. Konflikte zwischen den Generationen, das Abschotten zwischen weltanschaulichen Blasen ... ein großartiger Text.« - DonaukurierSchauspiel von Lot Vekemans
Bei Kauf einer ermäßigten Karte bitten wir Sie, den entsprechenden Berechtigungsnachweis am Einlass vorzuzeigen. Quelle: Veranstalter
Veröffentlicht am Mo, 22. Juni 2026 um 13:11 Uhr
Wir brauchen Ihr Einverständnis für Google Maps!
Unter Umständen sammelt Google Maps personenbezogene Daten für eigene Zwecke und verarbeitet diese in einem Land mit nach EU-Standards nicht ausreichenden Datenschutzniveau.
Durch Klick auf "Akzeptieren" geben Sie Ihre Einwilligung für die Datenübermittlung, die Sie jederzeit über Cookie-Einstellungen widerrufen können.