Bühne

BRENNENDES HAUS - Berlin-Premiere in Berlin

von Anaïs Clerc

Wann
Fr, 12. Juni 2026, 20:00 Uhr
Wo oder WAS
Berlin
TD Berlin
Vorverkauf
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Veranstalter
TD Berlin
Drei Generationen schweigen. Die Lampe über dem Tisch flackert. In dieser Welt aus Halbwahrheiten und Fleisch stimmt etwas nicht ...

Jahrelang hat die Kleinste angenommen, ihr Großvater sei als reicher Mann geboren worden. Sie hat angegeben mit den schnellen Autos und dem mächtigen Haus oben auf einem Hügel, mit Swimming Pool und siebzehn Zimmern. Doch jetzt entfaltet sich das tief darunter liegende Familientrauma - zwischen Verdingung, Kuhfellen und gestohlenem Eigelb.

Ein Leberschaden? Das Bild - brennendes Haus - hängt noch an der Wand. Großvater, Vater und Tochter sprechen nicht mehr miteinander. Bis der Großvater stirbt ... schlussendlich ein Leberschaden.

Wie wieder in Kontakt treten, wenn zwischen der Kleinsten, dem Mittleren und dem Größten Vorwürfe, Unverständnis und unerfüllte Erwartungen liegen? Männer in dieser Familie reden nicht. Denn wenn sie reden, müssen sie weinen, und es gibt keine weinenden Männer in dieser Familie.

BRENNENDES HAUS ist ein Kammerspiel über ererbtes Schweigen, Klassenaufstieg und die Frage, was von einer Familie bleibt. Ein hypothetischer Dialog zwischen drei Menschen, die sich eigentlich viel zu sagen hätten.

MIT Alexander Gerlini / Marie Nadja Haller / Skye MacDonald REGIE / BÜHNE Amelie von Godin TEXT Anaïs Clerc Kostüme Tanja Maderner ASSISTENZ Carlotta Wachotsch PRODUKTION des Theater Drachengasse in Wien

AMELIE VON GODIN studierte zunächst Physical Theatre an der Folkwang Essen und später Schauspielregie an der HfS Ernst Busch in Berlin. Parallel zum Studium führte sie am Grillo-Theater Essen und öfter am Stadttheater Gießen Regie.
2024 gewann das gesamte Ensemble des BRENNENDEN HAUSES den Nachwuchswettbewerb des Theaters Drachen-gasse in Wien, was die Weiterentwicklung zur abendfüllenden Produktion ermöglichte. Das Stück »entwerfe einen Kosmos dreier Generationen - über das, was sie trennt und was sie verbindet,« heißt es in der Begründung der Jury; »unterhaltend, verstörend, abstrakt und konkret, dass es ein Vergnügen ist, dabei zuzusehen. Wir wollen mehr davon.«
Quelle: Veranstalter

Veröffentlicht am Fr, 05. Juni 2026 um 15:02 Uhr

  • Klosterstraße 44
  • 10179 Berlin

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