Carmen - Opéra-comique von Georges Bizet in Offenburg
- Wann
- Mi, 22. Juli 2026, 20:00 Uhr
- Wo oder WAS
-
Offenburg
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- Veranstalter
- Kulturbüro Offenburg
Opéra-comique von Georges Bizet. Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy nach der gleichnamigen Novelle von Prosper Mérimée.
Konzertante Fassung mit Kostümen. Eine Produktion des Theaters Pforzheim.
1873 hielt Georges Bizet endlich alle Fäden in der Hand: Der Komponist schlug die tragische Liebesgeschichte um die Roma Carmen und den Sergeanten Don José der Pariser Opéra-Comique vor. Den Text zu Schlüsselszenen wie Carmens Todeslied schrieb er selbst, und während der Proben im Jahr 1875 konnte Bizet zahlreiche Revisionen vornehmen. So entstand eine mitreißende Oper mit einer perfekten Musikdramaturgie, in der fast jede Nummer weltberühmt wurde, wie die »Habanera«, Carmens Verführungslied, die »Seguidilla«, oder der glamouröse Auftritt des Toreros Escamillo. Der lässt die Roma nicht kalt, und schließlich wendet sich die freiheitsliebende Frau von Don José ab, der für sie seine bürgerliche Zukunft aufgegeben hatte. Während der Stierkampf in der Arena von Sevilla tobt, treffen er und Carmen ein letztes Mal aufeinander. Claudia Isabel Martin betont in ihrer Inszenierung den Gegensatz zwischen der realen Welt der strengen Gesellschaftsnormen und der fantastischen Welt der Freiheit. Die Faszination für diese Gegenwelt verändert das Verhalten der Hauptfiguren im Laufe des Stücks. Die Geschichte wird zu einer zeitlosen Fabel über Liebe, Leidenschaft und Gewalt. Die Ausstattung von Polina Liefers zeigt die vielen Perspektiven dieses Ansatzes: die Sehnsuchtsräume der zwei Welten und zugleich die unterschiedlichen Sichtweisen auf den öffentlichen Raum, in dem sich das Drama um Carmen vor aller Augen abspielt.
Musikalische Leitung: Daniel Inbal
Inszenierung: Claudia Isabel Martin
Ausstattung: Polina Liefers
Dramaturgie: Carlo Mertens
Chorleitung: Johannes Berndt
Theaterpädagogik: Julia Maschke Quelle: Veranstalter
Konzertante Fassung mit Kostümen. Eine Produktion des Theaters Pforzheim.
1873 hielt Georges Bizet endlich alle Fäden in der Hand: Der Komponist schlug die tragische Liebesgeschichte um die Roma Carmen und den Sergeanten Don José der Pariser Opéra-Comique vor. Den Text zu Schlüsselszenen wie Carmens Todeslied schrieb er selbst, und während der Proben im Jahr 1875 konnte Bizet zahlreiche Revisionen vornehmen. So entstand eine mitreißende Oper mit einer perfekten Musikdramaturgie, in der fast jede Nummer weltberühmt wurde, wie die »Habanera«, Carmens Verführungslied, die »Seguidilla«, oder der glamouröse Auftritt des Toreros Escamillo. Der lässt die Roma nicht kalt, und schließlich wendet sich die freiheitsliebende Frau von Don José ab, der für sie seine bürgerliche Zukunft aufgegeben hatte. Während der Stierkampf in der Arena von Sevilla tobt, treffen er und Carmen ein letztes Mal aufeinander. Claudia Isabel Martin betont in ihrer Inszenierung den Gegensatz zwischen der realen Welt der strengen Gesellschaftsnormen und der fantastischen Welt der Freiheit. Die Faszination für diese Gegenwelt verändert das Verhalten der Hauptfiguren im Laufe des Stücks. Die Geschichte wird zu einer zeitlosen Fabel über Liebe, Leidenschaft und Gewalt. Die Ausstattung von Polina Liefers zeigt die vielen Perspektiven dieses Ansatzes: die Sehnsuchtsräume der zwei Welten und zugleich die unterschiedlichen Sichtweisen auf den öffentlichen Raum, in dem sich das Drama um Carmen vor aller Augen abspielt.
Musikalische Leitung: Daniel Inbal
Inszenierung: Claudia Isabel Martin
Ausstattung: Polina Liefers
Dramaturgie: Carlo Mertens
Chorleitung: Johannes Berndt
Theaterpädagogik: Julia Maschke Quelle: Veranstalter
Veröffentlicht am Mi, 14. Januar 2026 um 19:54 Uhr
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