Rockabilly in Offenburg, Sinfonik open air, Jazz in der Synagoge

Chief Rockhead im Spitalkeller, Offenburg, Philharmonie im Garten der zwei Ufer und Jews in Jazz in Kippenheim

Rockabilly im Spitalkeller

OFFENBURG (BZ). Am Freitag, 26. Juni, 20.30 Uhr, gibt’s modernisierten Rockabilly zu hören im Offenburger Spitalkeller in der Spitalstraße. Die Formation Chief Rockhead, ein Aachener Trio in der klassischen Rockabilly-Gesetzung Gitarre/Gesang, Bass und Schlagzeug, betrachten neben dem Rockabilly auch modernen Rock als ihr musikalisches Zuhause. Sie wollen die Rockwelt zwar nicht revolutionieren, diese aber zumindest mit einem durch und durch guten, aufgepeppten, Sixties-Rock bereichern, heißt es in der Pressemitteilung des Veranstalters 361 Grad. Irgendwie folge das Publikum den Dreien trotz eines hohen Tempos fasziniert auf ihren Streifzügen durch diverse Spielarten des Rocks. Die klassische Instrumentierung und maximale Virtuosität produzierten einen unverschnittenen Sound, der schnell berausche. Geboten werden Riffs und Refrains, die ins Ohr gehen und dann langsam Richtung Herz und Hüfte marschierten. Tickets im Vorverkauf 10 Euro, Abendkasse 13 Euro.

Philharmonie im Garten

STRASSBURG (BZ). Zu ihrem alljährlichen Open-Air-Konzert lädt die Straßburger Philharmonie am Samstag, 27. Juni, von 21.30 Uhr an, in den französischen Teil des Gartens der zwei Ufer ein. Weil erfahrungsgemäß mehr als 10 000 Menschen zum Konzert kommen, wird das Wohngebiet Insel in Kehl in der Zeit von 16 bis 22 Uhr abgesperrt.

Jews in Jazz

KIPPENHEIM (BZ). Am Sonntag, 28. Juni, 19 Uhr heißt das Motto "Jews in Jazz". Rebekka Salomea Ziegler (Gesang) und Yannis Anft (Piano) spielen in der ehemaligen Synagoge Kippenheim (Poststraße) Eigenkompositionen, improvisieren, und interpretieren bekannte Jazzstandards und Kompositionen von jüdischen Musikern wie Lee Konitz, Avishai Cohen und André Previn. Die Lahrer Sängerin Rebekka Ziegler und Pianist Yannis Anft lernten sich im Studium an der Musikhochschule Köln kennen. Für das anstehende Konzert in der Synagoge Kippenheim setzten sie sich vertieft mit jüdischen Komponisten im Jazz auseinander. Die eigene Interpretation und der freie Umgang mit den Kompositionen liegen dem Duo besonders am Herzen. Eintritt, frei, Spenden werden erbeten.
von bz
am Do, 25. Juni 2015

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