Bühne
Das ist kein Rückblick - Stationentheater über Täter:innen, Opfer & Zuschauende in Ludwigsburg
- Wann
- Sa, 3. Oktober 2026, 20:00 Uhr
- Wo oder WAS
-
Ludwigsburg
Zentrale Stelle // Treffpunkt: Schorndorfer Torhaus - Vorverkauf
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- Tickets zu vielen Veranstaltungen können auch in den BZ-Geschäftsstellen erworben werden.
- Veranstalter
- Tanz- und Theaterwerkstatt e.V.
Veranstaltungsort: Zentrale Stelle, Schorndorfer Strasse 58, Treffpunkt am Schorndorfer Torhaus, leider nicht barrierefrei.
An gutes Schuhwerk und regenfeste Kleidung denken!
Ein Theaterprojekt am historischen Ort
Das Stadt:Ensemble Ludwigsburg startet 2026 ein neues Performanceprojekt in und um die Zentrale Stelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen in Ludwigsburg. Unter dem Arbeitstitel »Das hier ist kein Rückblick« entsteht ein Stationentheater, das Besucher:innen auf einen geführten Weg durch das Gelände und in die Räumlichkeiten der Zentralen Stelle mitnimmt.
Das Projekt verbindet historische Recherche, künstlerische Intervention und gesellschaftliche Gegenwartsfragen. Es fragt:
Wie können wir Verantwortung heute denken?
Was bedeutet Gerechtigkeit in einer demokratischen Gesellschaft?
Und wie verhindern wir, dass Menschen zu Täter:innen, Opfern oder bloßen Zuschauer:innen werden?
Ein Ort mit Geschichte - ein Ort in Bewegung
Die Zentrale Stelle in Ludwigsburg ist seit 1958 bundesweit zuständig für die Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen. Sie steht für juristische Ermittlungsarbeit, Aktenstudium und historische Verantwortung. Mit dem Theaterprojekt öffnet sich der Ort auf neue Weise: Nicht als Museum, nicht als Ausstellung - sondern als Erfahrungsraum. In kleinen Besuchergruppen bewegen sich die Zuschauer:innen in und um die Zentrale Stelle. Szenische Interventionen, Chorpassagen, Monologe und Bewegung lassen Geschichte, Gegenwart und Zukunft nicht nur hörbar, sondern körperlich erfahrbar werden.
Erinnerung als Gegenwartsfrage
Das Stück verzichtet bewusst auf historische Nacherzählung. Es geht nicht um Rekonstruktion, sondern um Perspektivwechsel.
Die Performance stellt unbequeme Fragen:
Ist Wegsehen eine Entscheidung?
Kann Schweigen Folgen haben?
Wo beginnt persönliche Verantwortung?
Am Ende sind die Zuschauer:innen nicht nur Publikum - sie müssen selbst Position beziehen.
Axel Brauch: Regie und Text
Gesine Mahr: Kostüme und Raum
Markus Tomczyk: Bewegungsarbeit und Choreographie
Wir bedanken uns bei der Zentralen Stelle für die Unterstützung durch die Nutzungsmöglichkeit des Gebäudes.
Eine Produktion der Tanz- und Theaterwerkstatt in Kooperation mit dem Haus der Geschichte Baden-Württemberg.
Mit freundlicher Unterstützung des Fördervereins der Zentralen Stelle.
Gefördert durch die Stadt Ludwigsburg und das Land Baden-Württemberg. Quelle: Veranstalter
An gutes Schuhwerk und regenfeste Kleidung denken!
Ein Theaterprojekt am historischen Ort
Das Stadt:Ensemble Ludwigsburg startet 2026 ein neues Performanceprojekt in und um die Zentrale Stelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen in Ludwigsburg. Unter dem Arbeitstitel »Das hier ist kein Rückblick« entsteht ein Stationentheater, das Besucher:innen auf einen geführten Weg durch das Gelände und in die Räumlichkeiten der Zentralen Stelle mitnimmt.
Das Projekt verbindet historische Recherche, künstlerische Intervention und gesellschaftliche Gegenwartsfragen. Es fragt:
Wie können wir Verantwortung heute denken?
Was bedeutet Gerechtigkeit in einer demokratischen Gesellschaft?
Und wie verhindern wir, dass Menschen zu Täter:innen, Opfern oder bloßen Zuschauer:innen werden?
Ein Ort mit Geschichte - ein Ort in Bewegung
Die Zentrale Stelle in Ludwigsburg ist seit 1958 bundesweit zuständig für die Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen. Sie steht für juristische Ermittlungsarbeit, Aktenstudium und historische Verantwortung. Mit dem Theaterprojekt öffnet sich der Ort auf neue Weise: Nicht als Museum, nicht als Ausstellung - sondern als Erfahrungsraum. In kleinen Besuchergruppen bewegen sich die Zuschauer:innen in und um die Zentrale Stelle. Szenische Interventionen, Chorpassagen, Monologe und Bewegung lassen Geschichte, Gegenwart und Zukunft nicht nur hörbar, sondern körperlich erfahrbar werden.
Erinnerung als Gegenwartsfrage
Das Stück verzichtet bewusst auf historische Nacherzählung. Es geht nicht um Rekonstruktion, sondern um Perspektivwechsel.
Die Performance stellt unbequeme Fragen:
Ist Wegsehen eine Entscheidung?
Kann Schweigen Folgen haben?
Wo beginnt persönliche Verantwortung?
Am Ende sind die Zuschauer:innen nicht nur Publikum - sie müssen selbst Position beziehen.
Axel Brauch: Regie und Text
Gesine Mahr: Kostüme und Raum
Markus Tomczyk: Bewegungsarbeit und Choreographie
Wir bedanken uns bei der Zentralen Stelle für die Unterstützung durch die Nutzungsmöglichkeit des Gebäudes.
Eine Produktion der Tanz- und Theaterwerkstatt in Kooperation mit dem Haus der Geschichte Baden-Württemberg.
Mit freundlicher Unterstützung des Fördervereins der Zentralen Stelle.
Gefördert durch die Stadt Ludwigsburg und das Land Baden-Württemberg. Quelle: Veranstalter
Veröffentlicht am Di, 12. Mai 2026 um 02:28 Uhr
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