Bühne
Der grosse Diktator - nach Charlie Chaplins Meisterwerk in Biberach an der Riß
- Wann
- Mi, 17. März 2027, 19:00 Uhr
- Wo oder WAS
-
Biberach an der Riß
Stadthalle Biberach - Vorverkauf
- Ticket kaufen
- Tickets zu vielen Veranstaltungen können auch in den BZ-Geschäftsstellen erworben werden.
- Veranstalter
- Kulturamt Stadt Biberach an der Riß
Kann man ein filmisches Heiligtum auf die Bühne bringen? Das Landestheater Tübingen (LTT) beweist es: Die Inszenierung von LTT-Intendant Thorsten Weckherlin ist keine Kopie, sondern eine hochaktuelle Hommage. In einer Zeit, in der Populismus und Hassrhetorik weltweit wieder Konjunktur haben, schlägt diese Inszenierung die Brücke von 1939 direkt ins Heute.
Die groteske Verwechslung des tomanischen Diktators Adenoid Hynkel mit einem jüdischen Barbier ist Ausgangspunkt von Charlie Chaplins erstem Tonfilm: Die bitterböse, dabei aber umwerfend komische Satire aus dem Jahr 1940, wagte es mitten im Zweiten Weltkrieg, das pure Böse direkt zu verspotten. Der Film, der zu Chaplins erfolgreichstem Werk wurde, war in Nazi-Deutschland verboten. Chaplin setzt der Hass gebärenden Rhetorik des megalomanen Führers die Aufrichtigkeit des namenlosen Barbiers entgegen, der mit seiner weltbekannten Schlussrede ein ewig gültiges Plädoyer für Menschlichkeit und Frieden hält.
In der Doppelrolle Hynkel/Barbier ist Andreas Guglielmetti zu erleben. Ihm zur Seite steht ein spielfreudiges, achtköpfiges Ensemble, das in der Bühnenfassung in vielen unterschiedlichen Rollen zu sehen ist. Quelle: Veranstalter
Die groteske Verwechslung des tomanischen Diktators Adenoid Hynkel mit einem jüdischen Barbier ist Ausgangspunkt von Charlie Chaplins erstem Tonfilm: Die bitterböse, dabei aber umwerfend komische Satire aus dem Jahr 1940, wagte es mitten im Zweiten Weltkrieg, das pure Böse direkt zu verspotten. Der Film, der zu Chaplins erfolgreichstem Werk wurde, war in Nazi-Deutschland verboten. Chaplin setzt der Hass gebärenden Rhetorik des megalomanen Führers die Aufrichtigkeit des namenlosen Barbiers entgegen, der mit seiner weltbekannten Schlussrede ein ewig gültiges Plädoyer für Menschlichkeit und Frieden hält.
In der Doppelrolle Hynkel/Barbier ist Andreas Guglielmetti zu erleben. Ihm zur Seite steht ein spielfreudiges, achtköpfiges Ensemble, das in der Bühnenfassung in vielen unterschiedlichen Rollen zu sehen ist. Quelle: Veranstalter
Veröffentlicht am Fr, 26. Juni 2026 um 09:35 Uhr
Wir brauchen Ihr Einverständnis für Google Maps!
Unter Umständen sammelt Google Maps personenbezogene Daten für eigene Zwecke und verarbeitet diese in einem Land mit nach EU-Standards nicht ausreichenden Datenschutzniveau.
Durch Klick auf "Akzeptieren" geben Sie Ihre Einwilligung für die Datenübermittlung, die Sie jederzeit über Cookie-Einstellungen widerrufen können.