Vorträge und Lesungen
Eröffnungsveranstaltung - „Wieder ans Licht“ in Lamspringe
- Wann
- So, 30. August 2026, 19:00 Uhr
- Wo oder WAS
-
Lamspringe
Alter Abtsaal - Vorverkauf
- Ticket kaufen
- Tickets zu vielen Veranstaltungen können auch in den BZ-Geschäftsstellen erworben werden.
- Veranstalter
- Lamspringer September-Gesellschaft e.V.
100 Jahre Wand- und Deckenmalereien
Zukunft gestalten - so lautet das Motto des diesjährigen Lamspringer Septembers
Grade in »unübersichtlichen Zeiten« ist die Kunst auch immer ein Ausdruck des progressiven Denkens gewesen. Und Kunst wurde und wird zum Spielball der Mächtigen, wenn es gilt eine Gesellschaft gleich zu schalten.
Zum Auftakt des Lamspringer September 2026 widmen wir uns so einer Geschichte - der Wiederentdeckung der im Nazi-Deutschland übertünchten Deckenmalereien von Alfred Ehrhardt in der Krypta der Klosterkirche in Lamspringe.
Die Geschichte ist außergewöhnlich. Ehrhardt war 1926/27 ein erst 25-jähriger Musik- und Kunstlehrer, als ihm die vollständige Ausmalung der Krypta mit einem hochmodernen Bildprogramm anvertraut wurde - geprägt von Einflüssen des Expressionismus und der Neuen Sachlichkeit.
Ehrhardt übertrug zahlreiche künstlerische Neuerungen, die in den 1920er-Jahren auch die deutschen Kirchenräume erfassten und schöpfte aus einem breiten Repertoire expressionistischer und neusachlicher Einflüsse. Das Vertrauen in den Künstler muss immens gewesen sein, wie auch der Mut zur Modernität.
Diese Nähe zur Avantgarde war es, die einigen Nationalsozialisten missfiel und die die auf Druck der Nationalsozialisten in »Staatliche Kulturfondsverwaltung« umbenannte Klosterkammer Hannover dazu bewegte, 1938 die Beseitigung der Wandgemälde anzuordnen.
Jahrzehnte später wiederentdeckt, konnte ihre Restaurierung u. a. durch das Engagement der Alfred Ehrhardt Stiftung und die Unterstützung der Klosterkammer ermöglicht werden.
Wir werfen einen Blick auf das Werk und insbesondere dessen Rettung - ein spannender Abend, mit Zeitzeugen und Beteiligten. Quelle: Veranstalter
Zukunft gestalten - so lautet das Motto des diesjährigen Lamspringer Septembers
Grade in »unübersichtlichen Zeiten« ist die Kunst auch immer ein Ausdruck des progressiven Denkens gewesen. Und Kunst wurde und wird zum Spielball der Mächtigen, wenn es gilt eine Gesellschaft gleich zu schalten.
Zum Auftakt des Lamspringer September 2026 widmen wir uns so einer Geschichte - der Wiederentdeckung der im Nazi-Deutschland übertünchten Deckenmalereien von Alfred Ehrhardt in der Krypta der Klosterkirche in Lamspringe.
Die Geschichte ist außergewöhnlich. Ehrhardt war 1926/27 ein erst 25-jähriger Musik- und Kunstlehrer, als ihm die vollständige Ausmalung der Krypta mit einem hochmodernen Bildprogramm anvertraut wurde - geprägt von Einflüssen des Expressionismus und der Neuen Sachlichkeit.
Ehrhardt übertrug zahlreiche künstlerische Neuerungen, die in den 1920er-Jahren auch die deutschen Kirchenräume erfassten und schöpfte aus einem breiten Repertoire expressionistischer und neusachlicher Einflüsse. Das Vertrauen in den Künstler muss immens gewesen sein, wie auch der Mut zur Modernität.
Diese Nähe zur Avantgarde war es, die einigen Nationalsozialisten missfiel und die die auf Druck der Nationalsozialisten in »Staatliche Kulturfondsverwaltung« umbenannte Klosterkammer Hannover dazu bewegte, 1938 die Beseitigung der Wandgemälde anzuordnen.
Jahrzehnte später wiederentdeckt, konnte ihre Restaurierung u. a. durch das Engagement der Alfred Ehrhardt Stiftung und die Unterstützung der Klosterkammer ermöglicht werden.
Wir werfen einen Blick auf das Werk und insbesondere dessen Rettung - ein spannender Abend, mit Zeitzeugen und Beteiligten. Quelle: Veranstalter
Veröffentlicht am Do, 14. Mai 2026 um 12:39 Uhr
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