Kunst

Es gibt keine größere Liebe

Ausstellung über Franz und Franziska Jägerstätter. Eröffnung

Wann
Sa, 28. Februar 2026, 19:00 Uhr
Wo oder WAS
Freiburg
Kirche St. Martin (Rathausplatz)
»Es gibt keine größere Liebe« - Ausstellung über Franz und Franziska Jägerstätter

Freiburg (ast). »Besser die Hände als den Willen gefesselt«, schrieb der Österreicher Franz Jägerstätter am 9. August 1943 kurz vor seiner Hinrichtung durch die Nazis. Aus Gewissensgründen verweigerte er Hitler die Gefolgschaft. Das bezahlte er mit seinem Leben. 2007 wurde er seliggesprochen. Die Geschichte des Bauern Franz Jägerstätter und seiner Ehefrau Franziska ist in einer Ausstellung in St. Martin Freiburg zu sehen. Die Ausstellung der christlichen Bewegung, Comunione e Liberazione (Gemeinschaft und Befreiung), wird am 28. Februar um 19 Uhr in Beisein von Erna Putz, der Biographin des Ehepaars Jägerstätter, eröffnet.

Franz und Franziska Jägerstätter leben in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in dem kleinen österreichischen Dorf Sankt Radegund. Am 9. April 1936 heirateten sie und brachen zu ihrer Hochzeitsreise auf: Eine Pilgerreise nach Rom. 50 Jahre später pilgert Franziska Jägerstätter wieder nach Rom um ihre goldene Hochzeit zu feiern. Ohne ihren Mann - Franz wurde 1943 durch die Guillotine der Nazis im Brandenburger Gefängnis enthauptet. Seine Verweigerung aus Gewissensgründen führte zum Tod, während alle andere die Augen senkten und gehorchten. Vor seiner Verhaftung verfolgte Franz aufmerksam das Zeitgeschehen, durchschaute früh die pseudoreligiöse, antichristliche Ideologie des Nationalsozialismus. Er war nicht bereit, dem Angriffskrieg Hitlers als Soldat Folge zu leisten. Im Dorf war er wegen seiner Frömmigkeit bekannt, war Mesner und darüber hinaus fleißiger Arbeiter und Vater dreier Töchter.

Info: Die Ausstellung wird vom 28. Februar bis zum 27. März im Kreuzgang von St. Martin, Freiburg, stattfinden. Sie ist tagsüber offen. Weitere Veranstaltungen: Vernissage mit Erna Putz, Samstag, 28. Februar, 19 Uhr im Musiksaal; Predigtreihe zur Ausstellung am Samstag, 7., 14., 21. März, jeweils in der heiligen Messe in St. Martin. Anschließend wird jeweils eine Führung durch die Ausstellung angeboten. Filmvorführung »Ein verborgenes Leben« am Freitag, 6. März um 14.30 Uhr. Anmeldung über [email protected]. Domkapitular Bernd Gehrke wird am Freitag, 20. März um 20 Uhr im Musiksaal einen Vortrag zur Ausstellung halten. Führungen zur Ausstellung gibt es am Sonntag, 1.3. um 11.30 Uhr; Freitag, 20.3. um 18 Uhr; Samstag, 27.3. um 18 Uhr. Die Finissage mit Lektüren aus Briefen findet am 27. März um 20 Uhr statt. Weitere Führungen auf Anfrage: [email protected].
Quelle: Veranstalter

Veröffentlicht am Mo, 16. Februar 2026 um 14:44 Uhr

  • Rathausgasse 3
  • 79098 Freiburg im Breisgau

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