Sonderprogramm
Filmvorführungen mit Gästen zum Holocaust-Gedenken in den Freiburger Kinos
Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee das Konzentrationslager Auschwitz. Dieses Jahr ist der 81. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz, in den Tagen rund um den Gedenktag sind im Freiburger Friedrichsbau und im Kommunalen Kino Filme zum Thema Nationalsozialismus zu sehen.
Los geht es am Sonntag, 25. Januar, 11 Uhr, mit der Sondervorstellung der Israelitischen Gemeinde im Friedrichsbau von "Nürnberg 45 – Im Angesicht des Bösen" samt anschließendem Filmgespräch mit dem Regisseur Carsten Gutschmidt. Kostenfreie Karten gibt es am Vorstellungstag eine halbe Stunde vor Filmbeginn. Außerdem zeigt die Israelitische Gemeinde im Friedrichsbau, Kaiser-Joseph-Straße 268, einen Tag später, am Montag, 26. Januar, den Film "Der Schatten des Kommandanten" plus anschließendem Gespräch mit Kai Vöss, dem Enkel des Kommandanten von Auschwitz. Beginn ist 17.45 Uhr. Karten kosten 10 Euro.
Im Kommunalen Kino, Urachstraße 40, ist am Sonntag, 25. Januar, in Kooperation mit der Gescher-Gemeinde, dem Dokumentationszentrum Nationalsozialismus und dem Bündnis gegen Antisemitismus Kerstin Pommerenkes Film "Stiefmütterchen statt Vergissmeinnicht" zu sehen. Der Film thematisiert die Geschichte der ehemaligen Synagoge in Müllheim und plädiert für einen konkreten Erinnerungsort. Die Filmemacherin ist zu Gast, Beginn ist 19 Uhr. Eintritt: 8 Euro. Am Mittwoch, 28. Januar, folgt der Film "Das Vermächtnis der sieben Schachteln" von Dory Sontheimer, welche ebenfalls im Koki auf Einladung des Dokumentationszentrum Nationalsozialismus zu Gast sein wird. Der Abend mit Filmgespräch beginnt um 18 Uhr, Karten kosten ebenfalls 8 Euro.
Infos/Karten für die Filme zum Holocaust-Gedenktag: friedrichsbau-kino.de und www.koki-freiburg.de.
von Anne Gruneberg