Klassik
Freudestrahlend in Bochum
- Wann
- Do, 11. Juni 2026, 20:00 Uhr
- Wo oder WAS
-
Bochum
Anneliese Brost Musikforum Ruhr - Vorverkauf
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- Tickets zu vielen Veranstaltungen können auch in den BZ-Geschäftsstellen erworben werden.
- Veranstalter
- Bochum Marketing GmbH
Programm:
»Orpheus' Comet« der bulgarisch-englischen Komponistin Dobrinka Tabakova ist eine Hommage an Monteverdis Oper »L'Orfeo« und den Orpheus-Mythos überhaupt. Zunächst scheint ein summender Bienenschwarm das Orchester zu umkreisen - eine Anspielung auf den Imker Aristaios, der (laut dem Mythos)
am Tod von Orpheus' Geliebter Eurydike schuld war. Nach und nach kommen dann getragene Melodien auf, und am Ende erklingt die (leicht veränderte) Eröffnungshymne aus »L'Orfeo«, pompös wie eine Stadionfanfare.
Für seinen Freund, den Geiger Franz Clement, schrieb Ludwig van Beethoven sein Violinkonzert in D-Dur. Allerdings war das Werk bei der Premiere 1806 kaum geprobt (Clement spielte es angeblich zum ersten Mal) und konnte daher keinen großen Eindruck machen. Dabei ist es ein Konzert von geradezu symphonischer Dichte und Größe, in dem die Solostimme immer wieder mit dem Orchester verschmilzt. Erst als der junge Geiger Joseph Joachim das Konzert unter Felix Mendelssohn spielte (1844) und später auch unter Schumann (1853), kam der große Erfolg. Die bekannteste Kadenz für den ersten Satz stammt von Joachim.
Von 1892 bis 1895 leitete der Tscheche Antonín Dvorák das amerikanische Nationalkonservatorium in New York. Sein Auftrag: Impulse zu geben für eine amerikanische Nationalmusik. Von ihm inspiriert war die junge Komponistin Amy Beach - sie wurde die erste Frau in den USA, die eine Symphonie schrieb. Beach nannte sie »Gaelic Symphony«, denn vor allem im 2. Satz werden alte keltische Melodien verwendet, die mit den Siedlern
aus Irland, Schottland und England nach Amerika gekommen sind. Erstaunlich kraftvoll und zupackend instrumentiert sind die Ecksätze.
Dobrinka Tabakova:
»Orpheus' Comet«
Ludwig van Beethoven:
Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61
Amy Beach:
Gaelic Symphony e-Moll op. 32
Tischgespräch mit Bjørn Woll um 19 Uhr im Kleinen Saal
Mitwirkende:
Alexandra Conunova, Violine
Bochumer Symphoniker
Gabriel Bebeselea, Dirigent
Foto Alexandra Conunova: © Künstleragentur
Foto Gabriel Bebeselea: © Ionut Macri Quelle: Veranstalter
»Orpheus' Comet« der bulgarisch-englischen Komponistin Dobrinka Tabakova ist eine Hommage an Monteverdis Oper »L'Orfeo« und den Orpheus-Mythos überhaupt. Zunächst scheint ein summender Bienenschwarm das Orchester zu umkreisen - eine Anspielung auf den Imker Aristaios, der (laut dem Mythos)
am Tod von Orpheus' Geliebter Eurydike schuld war. Nach und nach kommen dann getragene Melodien auf, und am Ende erklingt die (leicht veränderte) Eröffnungshymne aus »L'Orfeo«, pompös wie eine Stadionfanfare.
Für seinen Freund, den Geiger Franz Clement, schrieb Ludwig van Beethoven sein Violinkonzert in D-Dur. Allerdings war das Werk bei der Premiere 1806 kaum geprobt (Clement spielte es angeblich zum ersten Mal) und konnte daher keinen großen Eindruck machen. Dabei ist es ein Konzert von geradezu symphonischer Dichte und Größe, in dem die Solostimme immer wieder mit dem Orchester verschmilzt. Erst als der junge Geiger Joseph Joachim das Konzert unter Felix Mendelssohn spielte (1844) und später auch unter Schumann (1853), kam der große Erfolg. Die bekannteste Kadenz für den ersten Satz stammt von Joachim.
Von 1892 bis 1895 leitete der Tscheche Antonín Dvorák das amerikanische Nationalkonservatorium in New York. Sein Auftrag: Impulse zu geben für eine amerikanische Nationalmusik. Von ihm inspiriert war die junge Komponistin Amy Beach - sie wurde die erste Frau in den USA, die eine Symphonie schrieb. Beach nannte sie »Gaelic Symphony«, denn vor allem im 2. Satz werden alte keltische Melodien verwendet, die mit den Siedlern
aus Irland, Schottland und England nach Amerika gekommen sind. Erstaunlich kraftvoll und zupackend instrumentiert sind die Ecksätze.
Dobrinka Tabakova:
»Orpheus' Comet«
Ludwig van Beethoven:
Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61
Amy Beach:
Gaelic Symphony e-Moll op. 32
Tischgespräch mit Bjørn Woll um 19 Uhr im Kleinen Saal
Mitwirkende:
Alexandra Conunova, Violine
Bochumer Symphoniker
Gabriel Bebeselea, Dirigent
Foto Alexandra Conunova: © Künstleragentur
Foto Gabriel Bebeselea: © Ionut Macri Quelle: Veranstalter
Veröffentlicht am Fr, 05. Juni 2026 um 22:12 Uhr
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