Klassik
Giuseppe Verdi - Messa da Requiem in Speyer
- Wann
- So, 8. November 2026, 17:00 Uhr
- Wo oder WAS
-
Speyer
Stadthalle Speyer - Vorverkauf
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- Tickets zu vielen Veranstaltungen können auch in den BZ-Geschäftsstellen erworben werden.
- Veranstalter
- Prot. Gedächtniskirchengemeinde Speyer
Große Gefühle garantiert
Am Samstag, dem 7. November, 19 Uhr in der St.-Pirmin-Kirche Pirmasens und Sonntag, dem 8. November 2026, 17 Uhr in der Gedächtniskirche Speyer erklingt Giuseppe Verdis monumentales »Requiem«. Zu diesem Zweck tun sich die Kantoreien beider Städte unter ihren jeweiligen Leitern Maurice A. Croissant und Robert R. Sattelberger zusammen und bilden einen Chor von über 120 SängerInnen, ein einmaliges Konzerterlebnis ist garantiert. Dazu trägt ein ebenfalls großer Orchesterapparat bei, u.a. mit Ferntrompeten, sowie hervorragende Solisten: Carina Schmieger (Stuttgart) - Sopran, Susannah Haberfeld (Zürich) - Mezzosopran, Matthias Koziorowski (Essen) - Tenor und Dominik Wörner (Kirchheim/Wstr.)- Baß.
Als Giuseppe Verdi am 22. Mai 1874 in der Kirche San Marco in Mailand sein Requiem aufführte, war dies ein Kulturereignis. Auf dem Höhepunkt seiner Karriere wurde der 60-jährige Komponist dafür international gefeiert.
Dabei war es nie die Absicht des Opernkomponisten, ein ganzes Requiem zu komponieren. Drei Jahre zu vor sprach er noch von einer »Versuchung, die wie so viele andere vorübergehen wird«. Im Jahre 1871 plante er noch, zusammen mit zwölf weiteren angesehenen Komponisten ein Gemeinschafts-Requiem zu Ehren des verstorbenen Komponisten Gioacchino Rossini zu schreiben. Verdi hatte auch seinen Teil dazu geliefert, die anderen hingegen nicht. Doch als zwei Jahre später der bedeutende italienische Dichter und Schriftsteller Alessandro Manzoni starb, machte sich Verdi sofort an die Arbeit und schuf eine abendfüllende rund anderthalb Stunden dauernde Totenmesse. Ein Meisterwerk!
Die Uraufführung fand am ersten Todestag Manzonis statt. Die Kirche San Marco in Mailand war bis auf den letzten Platz gefüllt. Aus zahlreichen Ländern reisten Besucher an, um das Ereignis mitzuerleben. Dass da etwas Großes kommen wird, ahnten bereits viele. Schließlich kannte man Verdi als gefeierten Komponisten abendfüllender Opern. So wurde die Uraufführung ein großer Erfolg. Schon wenig später führte Verdi seine »Messa da Requiem« in den europäischen Metropolen auf - in Paris, London und Wien. Für den Gottesdienst viel zu lang, bahnte sich Verdis Requiem seinen Weg in die internationalen Konzertsäle.
Kommen Sie und lassen Sie sich von der Musik in Atem halten!
Copyright: Klaus Venus Quelle: Veranstalter
Am Samstag, dem 7. November, 19 Uhr in der St.-Pirmin-Kirche Pirmasens und Sonntag, dem 8. November 2026, 17 Uhr in der Gedächtniskirche Speyer erklingt Giuseppe Verdis monumentales »Requiem«. Zu diesem Zweck tun sich die Kantoreien beider Städte unter ihren jeweiligen Leitern Maurice A. Croissant und Robert R. Sattelberger zusammen und bilden einen Chor von über 120 SängerInnen, ein einmaliges Konzerterlebnis ist garantiert. Dazu trägt ein ebenfalls großer Orchesterapparat bei, u.a. mit Ferntrompeten, sowie hervorragende Solisten: Carina Schmieger (Stuttgart) - Sopran, Susannah Haberfeld (Zürich) - Mezzosopran, Matthias Koziorowski (Essen) - Tenor und Dominik Wörner (Kirchheim/Wstr.)- Baß.
Als Giuseppe Verdi am 22. Mai 1874 in der Kirche San Marco in Mailand sein Requiem aufführte, war dies ein Kulturereignis. Auf dem Höhepunkt seiner Karriere wurde der 60-jährige Komponist dafür international gefeiert.
Dabei war es nie die Absicht des Opernkomponisten, ein ganzes Requiem zu komponieren. Drei Jahre zu vor sprach er noch von einer »Versuchung, die wie so viele andere vorübergehen wird«. Im Jahre 1871 plante er noch, zusammen mit zwölf weiteren angesehenen Komponisten ein Gemeinschafts-Requiem zu Ehren des verstorbenen Komponisten Gioacchino Rossini zu schreiben. Verdi hatte auch seinen Teil dazu geliefert, die anderen hingegen nicht. Doch als zwei Jahre später der bedeutende italienische Dichter und Schriftsteller Alessandro Manzoni starb, machte sich Verdi sofort an die Arbeit und schuf eine abendfüllende rund anderthalb Stunden dauernde Totenmesse. Ein Meisterwerk!
Die Uraufführung fand am ersten Todestag Manzonis statt. Die Kirche San Marco in Mailand war bis auf den letzten Platz gefüllt. Aus zahlreichen Ländern reisten Besucher an, um das Ereignis mitzuerleben. Dass da etwas Großes kommen wird, ahnten bereits viele. Schließlich kannte man Verdi als gefeierten Komponisten abendfüllender Opern. So wurde die Uraufführung ein großer Erfolg. Schon wenig später führte Verdi seine »Messa da Requiem« in den europäischen Metropolen auf - in Paris, London und Wien. Für den Gottesdienst viel zu lang, bahnte sich Verdis Requiem seinen Weg in die internationalen Konzertsäle.
Kommen Sie und lassen Sie sich von der Musik in Atem halten!
Copyright: Klaus Venus Quelle: Veranstalter
Veröffentlicht am Fr, 30. Januar 2026 um 09:58 Uhr
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