Ausstellung

Gottfried Honegger in Kloster Schönthal in Langenbruck

Gottfried Honegger in Kloster Schönthal in Langenbruck.

Ganz schön busy, diese Künstler im Unruhestand; und je älter fast, desto busier, wie’s scheint. Gottfried Honegger ist 98 und geht noch jeden Tag ins Atelier. Im September war er in einer Retrospektive im Pariser Centre Pompidou zu sehen; von Sonntag an ist er mit Ölbildern und Zeichnungen, Reliefs und Skulpturen in Kloster Schönthal im Baselbiet präsent.

Auch das an der Schnittstelle dreier anmutiger Täler bei Langenbruck gelegene Kloster, Begegnungsstätte und Kulturzentrum mit auf die Landschaft ausgedehntem hochkarätigen Skulpturenpark, bestückt mit Werken so namhafter Künstler wie Richard Long, David Nash oder Tony Cragg – auch Schloss Schönthal bietet eine kleine Honegger-Werkschau. Gezeigt werden Arbeiten vom beginnenden Œuvre bis zur unmittelbaren Gegenwart, nämlich frisch geschlüpften Reliefs; doch liegt der Fokus auf den Anfängen. Ganz frühe Zeichnungen sowie kleine Ölbilder veranschaulichen, ausgehend von Naturbeobachtung, Honeggers Weg zur geometrischen Abstraktion. Auch die beiden frühesten Skulpturen sind ausgestellt. Dazu eine Gruppe von acht großen, farbig besprühten Aluminiumplastiken – den "Pliages" – neben einer Reihe monochromer "Tableau-reliefs".
Termin: Kloster Schönthal, Langenbruck.

21. November bis 24. April, Samstag, Sonntag 11–17 Uhr
von fro
am Fr, 13. November 2015

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