Pop
GÜNTER BABY SOMMER & ULRICH GUMPERT (d) in Dresden
- Wann
- Fr, 13. März 2026, 20:00 Uhr
- Wo oder WAS
-
Dresden
Jazzclub Tonne - Vorverkauf
- Ticket kaufen
- Tickets zu vielen Veranstaltungen können auch in den BZ-Geschäftsstellen erworben werden.
- Veranstalter
- JAZZCLUB TONNE e.V.
Zwei Jazz-Granden, die Tasten und Trommeln glühen und donnern lassen
Was kann es Schöneres zum Club-Geburtstag geben als ein musikalisches Zwiegespräch zwischen zwei Altmeistern des zeitgenössischen europäischen Jazz, die der Tonne zudem eng verbunden sind? Und das sind Schlagzeuger BABY SOMMER und Pianist ULI GUMPERT ohne jeden Zweifel. Ihre Zusammenarbeit spannt sich über fast fünf Jahrzehnte, in denen die beiden, auch oft auf getrennten Wegen, ihren persönlichen Stil stetig weiterentwickelt, perfektioniert und um neue Facetten erweitert haben.
Als Geburtsstunde des Jazzrock in der DDR kann ihre Zusammenarbeit in der Band SOK angesehen werden, und was sie da gemeinsam hervorbrachten, konnte sich durchaus messen mit der Verbindung von Jazz und Rock, die man im Westen »Fusion« nannte. Den Free Jazz machten sie, über den Umweg der internationalen Anerkennung, als Gründungsmitglieder der Band Synopsis, später umbenannt in Zentralquartett, auch bei der offiziellen Kulturpolitik der DDR »salonfähig«.
Zu keiner Zeit ist das Zwiegespräch der beiden Künstler ganz verstummt. Zwei, die niemandem mehr etwas beweisen müssen. »Sommer und Gumpert, das sind zwei Haudegen mit Stachelhaaren und vielen Lachfalten. In ihrer Musik sind sie nicht etwa zahm geworden - aber bedeutend vielfältiger als einst. Ein Wort wie «Free Jazz» genügt hier längst nicht mehr. Sie spielen «funky» und bluesig, ergehen sich in langen, wunderschönen Melodiebögen - lassen sich augenzwinkernd auch mal zu schwelgerischen Tönen hinreißen.« (Bayerischer Rundfunk)
Und noch immer (oder jetzt noch mehr) »bleiben die beiden alten Improv-Anarchisten ihren alten Idealen treu. Sie erklären sich gegenseitig und dem Jazz ihre unverbrüchliche Liebe, aber voller Spott und ehrlicher Freude machen sie sich auch über eine Reihe von Standards, Boogies, Märschen, Volksliedern und Schlagern her. Die meisten Stücke wirken wie ausgewachsene Kabarett-Nummern, gerade weil der Humor mit einem geradezu bärbeißigen Ernst transformiert wird.« (Eclipsed Magazin)
Hören kann man das wunderbar auf den beiden gemeinsamen Alben Das Donnernde Leben (2009) und La Paloma (2012).
Aber nichts geht über das Erlebnis, sie im wirklichen Leben live auf der Bühne die Tasten und die Trommeln donnern zu lassen. Quelle: Veranstalter
Was kann es Schöneres zum Club-Geburtstag geben als ein musikalisches Zwiegespräch zwischen zwei Altmeistern des zeitgenössischen europäischen Jazz, die der Tonne zudem eng verbunden sind? Und das sind Schlagzeuger BABY SOMMER und Pianist ULI GUMPERT ohne jeden Zweifel. Ihre Zusammenarbeit spannt sich über fast fünf Jahrzehnte, in denen die beiden, auch oft auf getrennten Wegen, ihren persönlichen Stil stetig weiterentwickelt, perfektioniert und um neue Facetten erweitert haben.
Als Geburtsstunde des Jazzrock in der DDR kann ihre Zusammenarbeit in der Band SOK angesehen werden, und was sie da gemeinsam hervorbrachten, konnte sich durchaus messen mit der Verbindung von Jazz und Rock, die man im Westen »Fusion« nannte. Den Free Jazz machten sie, über den Umweg der internationalen Anerkennung, als Gründungsmitglieder der Band Synopsis, später umbenannt in Zentralquartett, auch bei der offiziellen Kulturpolitik der DDR »salonfähig«.
Zu keiner Zeit ist das Zwiegespräch der beiden Künstler ganz verstummt. Zwei, die niemandem mehr etwas beweisen müssen. »Sommer und Gumpert, das sind zwei Haudegen mit Stachelhaaren und vielen Lachfalten. In ihrer Musik sind sie nicht etwa zahm geworden - aber bedeutend vielfältiger als einst. Ein Wort wie «Free Jazz» genügt hier längst nicht mehr. Sie spielen «funky» und bluesig, ergehen sich in langen, wunderschönen Melodiebögen - lassen sich augenzwinkernd auch mal zu schwelgerischen Tönen hinreißen.« (Bayerischer Rundfunk)
Und noch immer (oder jetzt noch mehr) »bleiben die beiden alten Improv-Anarchisten ihren alten Idealen treu. Sie erklären sich gegenseitig und dem Jazz ihre unverbrüchliche Liebe, aber voller Spott und ehrlicher Freude machen sie sich auch über eine Reihe von Standards, Boogies, Märschen, Volksliedern und Schlagern her. Die meisten Stücke wirken wie ausgewachsene Kabarett-Nummern, gerade weil der Humor mit einem geradezu bärbeißigen Ernst transformiert wird.« (Eclipsed Magazin)
Hören kann man das wunderbar auf den beiden gemeinsamen Alben Das Donnernde Leben (2009) und La Paloma (2012).
Aber nichts geht über das Erlebnis, sie im wirklichen Leben live auf der Bühne die Tasten und die Trommeln donnern zu lassen. Quelle: Veranstalter
Veröffentlicht am Di, 03. Februar 2026 um 13:27 Uhr
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