Vorträge und Lesungen
Heike Geißler in Hamburg
- Wann
- Di, 2. Juni 2026, 19:30 Uhr
- Wo oder WAS
-
Hamburg
Literaturhaus Hamburg - Vorverkauf
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- Tickets zu vielen Veranstaltungen können auch in den BZ-Geschäftsstellen erworben werden.
- Veranstalter
- Literaturhaus Hamburg
HEIKE GEISSLER
liest aus ihrem neuen Roman »Michaela Kohlhaas«
Sie kommt mit dem Rad und nicht zu Pferde. Die Tronkenburg ist eine alte Kneipe in einem Leipziger Plattenbau und Wenzel von Tronka ein neoliberaler Galerist. In »Michaela Kohlhaas« (Suhrkamp), ihrer grandiosen Überschreibung der Kleist'schen Novelle, setzt Heike Geißler eine mittelalte stellvertretende Friedhofsverwalterin ins Scheinwerferlicht, die - nennen wir die Dinge beim Namen - keinen Bock mehr hat auf das System. Doch wo ihr männlicher Namensvetter 500 Jahre zuvor mordete und brandschatzte, nutzt sie die Sprache für ihren Rachefeldzug. Einer Hexe gleich zieht die Kohlhaas durch das Land, wettert und schimpft und verwünscht. Und stößt immer wieder an Grenzen, weil die Welt einfach nicht für Frauen eingerichtet ist: »Äußerlich würde Michaela Kohlhaas in den kommenden, den letzten Monaten ihres Lebens keine frohe Botschaft, sondern eine Absage sein. Eine grölende, manchmal tirilierende Absage.«
Die vielfach ausgezeichnete Autorin Heike Geißler beschäftigt sich in ihrer Literatur seit ihrem Debüt »Rosa« von 2002 mit den Auswirkungen des Kapitalismus auf das Individuum. In »Saisonarbeit« thematisiert sie ihre Zeit als Aushilfskraft im Amazon-Logistikzentrum bei Leipzig. Im Literaturhaus war sie zuletzt mit »Arbeiten« zu Gast. »Michaela Kohlhaas« ist ihr lang erwarteter Roman, der mit Schmackes die Verhältnisse aushebeln will und dem Patriarchat eine lange Nase dreht.
Moderation: Katrin Schumacher Quelle: Veranstalter
liest aus ihrem neuen Roman »Michaela Kohlhaas«
Sie kommt mit dem Rad und nicht zu Pferde. Die Tronkenburg ist eine alte Kneipe in einem Leipziger Plattenbau und Wenzel von Tronka ein neoliberaler Galerist. In »Michaela Kohlhaas« (Suhrkamp), ihrer grandiosen Überschreibung der Kleist'schen Novelle, setzt Heike Geißler eine mittelalte stellvertretende Friedhofsverwalterin ins Scheinwerferlicht, die - nennen wir die Dinge beim Namen - keinen Bock mehr hat auf das System. Doch wo ihr männlicher Namensvetter 500 Jahre zuvor mordete und brandschatzte, nutzt sie die Sprache für ihren Rachefeldzug. Einer Hexe gleich zieht die Kohlhaas durch das Land, wettert und schimpft und verwünscht. Und stößt immer wieder an Grenzen, weil die Welt einfach nicht für Frauen eingerichtet ist: »Äußerlich würde Michaela Kohlhaas in den kommenden, den letzten Monaten ihres Lebens keine frohe Botschaft, sondern eine Absage sein. Eine grölende, manchmal tirilierende Absage.«
Die vielfach ausgezeichnete Autorin Heike Geißler beschäftigt sich in ihrer Literatur seit ihrem Debüt »Rosa« von 2002 mit den Auswirkungen des Kapitalismus auf das Individuum. In »Saisonarbeit« thematisiert sie ihre Zeit als Aushilfskraft im Amazon-Logistikzentrum bei Leipzig. Im Literaturhaus war sie zuletzt mit »Arbeiten« zu Gast. »Michaela Kohlhaas« ist ihr lang erwarteter Roman, der mit Schmackes die Verhältnisse aushebeln will und dem Patriarchat eine lange Nase dreht.
Moderation: Katrin Schumacher Quelle: Veranstalter
Veröffentlicht am Sa, 16. Mai 2026 um 19:11 Uhr
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