Weltuntergänge im 6/8 Takt »Das Ende der Welt wird sehr einseitig gerne nur als Bedrohung gesehen«, findet Holger Saarmann. Der singende Geschichtenerzähler ist zurück mit neuen - womöglich letzten - Gitarrenchansons: Postapokalyptisches mischt sich in seine poetische Farbpalette. Da sich seine Pinselstriche aber weiterhin warmherzig den kleinen Straßen, den Menschen und Erlebnissen der »Hinterwelt« widmen, sieht man ihm geschmackliche Streitbarkeiten gern nach. Und erhofft sich - nicht ganz unvergeblich - Antworten auf drängende Fragen: Ist unsere Welt, durch die sich so tiefe Spalten ziehen, eigentlich rund, flach oder hohl? Offenbaren neue Mythen die Sehnsucht nach den verlorenen alten? Könnten die alternativen Fakten und gefühlten Wahrheiten die Sagen und Legenden der Zukunft sein? Aber welcher Zukunft? Saarmann jedenfalls findet Weltuntergänge »einfach zum Sterben schön«. Sofern sich dazu schunkeln lässt. Was natürlich reine Koketterie ist, wenn man die Notausgänge kennt. Saarmann lebt in Berlin, war aber in den 1980er Jahren Einwohner des Kandertals und Schüler am Lörracher HTG. www.holger-saarmann.de Eintritt 15EUR Reservierung auf www.dorfstuebli-maulburg.de oder telefonisch unter 07622/65021 oder per E-Mail an
[email protected]
Quelle: Veranstalter
Veröffentlicht am Mo, 08. Juni 2026 um 13:02 Uhr