Bühne
In der Einsamkeit der Baumwollfelder - Bernard-Marie Koltès / 15+ in Marburg
- Wann
- Fr, 18. Dezember 2026, 19:30 Uhr
- Wo oder WAS
-
Marburg
Hessisches Landestheater Marburg - Vorverkauf
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- Veranstalter
- Hessisches Landestheater Marburg GmbH
IN DER EINSAMKEIT DER BAUMWOLLFELDER
Bernard-Marie Koltès
Deutsch von Simon Werle
Bernard-Marie Koltès zählt zu den meistgespielten und einflussreichsten Dramatikern der 1980er-Jahre. Der 1986 geschriebene Text lässt offen, ob dieses Treffen inmitten der Felder zufällig stattfindet oder dieser Dialog bewusst gesucht wird. Ein Kunde und ein Dealer begegnen sich. Beide umkreisen sich, tasten sich ab. Ein Handel soll stattfinden, aber was verkauft werden soll bleibt unausgesprochen. Der Angesprochene fühlt sich jedenfalls gemeint. Nach und nach schält sich heraus, dass auch er etwas will. Der Dealer und der Kunde stehen vor keiner »andere«(n) »Wahl, als sich zu schlagen mit der Gewalttätigkeit des Feindes oder mit der Sanftmut der Brüderlichkeit.« (B.-M. Koltès). Die Virtuosität im Miteinandersprechen erwächst zu einem Mäandern. Dieser Schlagabtausch in der Einsamkeit windet sich zu großen universellen Fragenstellungen hinauf. Er oszilliert zwischen Können und Gefühl, sexuellem Spiel und kapitalistisch fordernder Abhängigkeit und ist zugleich ein gedankliches Machtausloten im Gegenüber.
Für Menschen ab 15 Jahren, die die Art des Umgangs der Menschen miteinander, unabhängig von Gesellschaftsformen und staatlichen Systemen, erleben möchten und Liebhaber*innen poetisch-rhetorischer Fertigkeiten sind. Quelle: Veranstalter
Bernard-Marie Koltès
Deutsch von Simon Werle
Bernard-Marie Koltès zählt zu den meistgespielten und einflussreichsten Dramatikern der 1980er-Jahre. Der 1986 geschriebene Text lässt offen, ob dieses Treffen inmitten der Felder zufällig stattfindet oder dieser Dialog bewusst gesucht wird. Ein Kunde und ein Dealer begegnen sich. Beide umkreisen sich, tasten sich ab. Ein Handel soll stattfinden, aber was verkauft werden soll bleibt unausgesprochen. Der Angesprochene fühlt sich jedenfalls gemeint. Nach und nach schält sich heraus, dass auch er etwas will. Der Dealer und der Kunde stehen vor keiner »andere«(n) »Wahl, als sich zu schlagen mit der Gewalttätigkeit des Feindes oder mit der Sanftmut der Brüderlichkeit.« (B.-M. Koltès). Die Virtuosität im Miteinandersprechen erwächst zu einem Mäandern. Dieser Schlagabtausch in der Einsamkeit windet sich zu großen universellen Fragenstellungen hinauf. Er oszilliert zwischen Können und Gefühl, sexuellem Spiel und kapitalistisch fordernder Abhängigkeit und ist zugleich ein gedankliches Machtausloten im Gegenüber.
Für Menschen ab 15 Jahren, die die Art des Umgangs der Menschen miteinander, unabhängig von Gesellschaftsformen und staatlichen Systemen, erleben möchten und Liebhaber*innen poetisch-rhetorischer Fertigkeiten sind. Quelle: Veranstalter
Veröffentlicht am Do, 25. Juni 2026 um 14:22 Uhr
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