Die Live-Auftritte des dänischen Duos sind ein einzigartiges Erlebnis. Mit »Portraits of Invisible Places« präsentieren Linebug jetzt ein Album, das Ostdeutschlands vergessene Städte zum Leben erweckt. Die beiden Künstler Line Bøgh und Christian Gundtoft sind ansässig in Zeitz, Sachsen-Anhalt und haben ihre Eindrücke in einem einzigartigen Kunstprojekt verarbeitet, bei dem Musik und Animation verschmelzen, um die Geschichten der oft übersehenen Städte und Schicksale Ostdeutschlands zu erzählen. Line Bøghs ätherischer Gesang, melancholische Klaviermotive und atmosphärische elektronische Texturen verschmelzen mit Christian Gundtofts Animationen, die handgezeichnete grafische Elemente in fotografische Stadtaufnahmen fließen lassen. Das Album ist eine Hommage an zehn Orte, deren besondere Geschichten porträtiert werden - einige tragisch, andere geprägt von Widerstandskraft und kulturellem Reichtum. So fiel zum Beispiel das Dorf Eythra in der Nähe von Leipzig 1984 dem Braunkohletagebau zum Opfer, Hoyerswerda wurde durch die rassistischen Ausschreitungen in den1990er Jahren bekannt und in Prora steht ein monumentales Bauwerk mit einer düsteren Vergangenheit. Linebug liefern dazu ein musikalisch und visuell fesselndes und sinnliches Erlebnis, das Geschichten künstlerisch zum Leben erweckt.
Eintritt auf Spendenbasis, Platzkartenreservierung unter
[email protected]
Quelle: Veranstalter
Veröffentlicht am Di, 27. Januar 2026 um 14:53 Uhr