Vorträge und Lesungen
Katja Petrowskaja - Als wäre es vorbei in Heidelberg
- Wann
- Mi, 9. April 2025, 20:00 Uhr
- Wo oder WAS
-
Heidelberg
DAI Heidelberg - Vorverkauf
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- Veranstalter
- DAI Heidelberg
Wie verändert der Krieg das Sehen? Wie verändert er diejenigen, die ihm standhalten (müssen) oder die ihm zuschauen? Erschreckend klar ist: Der Krieg verunsichert den Blick. Man sieht Bilder lächelnder Menschen und fragt sich unwillkürlich, ob sie noch leben.
Mit ihren Fotokolumnen, die zwischen Februar 2022 und Herbst 2024 in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung erschienen sind, hat Katja Petrowskaja absichtslos eine Chronik des Krieges geschrieben. Auch setzt sie der Bilderflut aus den Nachrichten etwas entgegen - denn sie vermeidet Bilder von Trümmerlandschaften, Bilder von Toten, von der Gewalt. Statt dessen versucht sie, die Reste von »Alltagsnormalität« zu zeigen, und vor allem: dem einzelnen Menschen eine Würde zu lassen.
Zugleich spürt Petrowskaja mit ihren Texten die Geschichten auf, die unter der Oberfläche des Sichtbaren liegen. Und sie sucht dem auf den Grund zu gehen, was die Bilder - oft zufällig im Internet gefundene oder von Freunden geschickte - in ihr selbst auslösen. Die Einzelansichten verwandeln sich so in ein fortlaufendes Tagebuch des Krieges.
Katja Petrowskaja, 1970 in Kiew geboren, studierte in Tartu Literaturwissenschaft und Slawistik und promovierte in Moskau. Von 2000 bis 2010 schrieb sie für verschiedene russisch- und deutschsprachige Medien (u.a. taz, NZZ, Deutsche Welle). Seit 2011 ist sie Kolumnistin der Frankfurter Allgemeinen Sonntagzeitung. Ihr literarisches Debüt Vielleicht Esther (2014) wurde in mehr als 30 Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet. Seit 1999 lebt Katja Petrowskaja in Berlin. Quelle: Veranstalter
Mit ihren Fotokolumnen, die zwischen Februar 2022 und Herbst 2024 in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung erschienen sind, hat Katja Petrowskaja absichtslos eine Chronik des Krieges geschrieben. Auch setzt sie der Bilderflut aus den Nachrichten etwas entgegen - denn sie vermeidet Bilder von Trümmerlandschaften, Bilder von Toten, von der Gewalt. Statt dessen versucht sie, die Reste von »Alltagsnormalität« zu zeigen, und vor allem: dem einzelnen Menschen eine Würde zu lassen.
Zugleich spürt Petrowskaja mit ihren Texten die Geschichten auf, die unter der Oberfläche des Sichtbaren liegen. Und sie sucht dem auf den Grund zu gehen, was die Bilder - oft zufällig im Internet gefundene oder von Freunden geschickte - in ihr selbst auslösen. Die Einzelansichten verwandeln sich so in ein fortlaufendes Tagebuch des Krieges.
Katja Petrowskaja, 1970 in Kiew geboren, studierte in Tartu Literaturwissenschaft und Slawistik und promovierte in Moskau. Von 2000 bis 2010 schrieb sie für verschiedene russisch- und deutschsprachige Medien (u.a. taz, NZZ, Deutsche Welle). Seit 2011 ist sie Kolumnistin der Frankfurter Allgemeinen Sonntagzeitung. Ihr literarisches Debüt Vielleicht Esther (2014) wurde in mehr als 30 Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet. Seit 1999 lebt Katja Petrowskaja in Berlin. Quelle: Veranstalter
Veröffentlicht am Fr, 04. April 2025 um 11:42 Uhr
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