Klassik
Klangfarbenzauber in Heidelberg
- Wann
- Sa, 2. Mai 2026, 19:00 Uhr
- Wo oder WAS
-
Heidelberg
Konzerthaus Stadthalle Heidelberg - Vorverkauf
- Ticket kaufen
- Tickets zu vielen Veranstaltungen können auch in den BZ-Geschäftsstellen erworben werden.
- Veranstalter
- Trägerverein f.d. Junge Kammerphilharmonie Rhein-Neckar e.V.
Programm:
Wolfgang Amadeus Mozart | Ouvertüre zum Singspiel »Die Zauberflöte« (KV 620)
bearbeitet für Streichorchester von Thomas Kalb
Grazyna Bacewicz | Konzert für Streichorchester
Max Bruch | Streichquintett in Es-Dur
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Maurice Ravel | Streichquartett in F-Dur
Im Zentrum des diesjährigen Programms der Jungen Kammerphilharmonie Rhein-Neckar, die im
vergangenen Jahr zum dritten Mal den Deutschen Orchesterwettbewerb mit der höchstmöglichen Punktzahl
gewonnen hat und 1. Preisträger des renommierten »Summa Cum Laude«-Orchesterwettbewerbes ist, steht
die faszinierende Welt der Klangfarben.
Den Auftakt bildet die Ouvertüre zu »Die Zauberflöte« von Wolfgang Amadeus Mozart. Von der quirligen
Welt Papagenos über die glitzernde Sphäre der Königin der Nacht bis zur geheimnisvollen Aura Sarastros
entfalten sich wechselnde Klangnuancen und eröffnen Mozarts Märchenwelt.
Impulsivität, kraftvolle Vitalität sowie eine Vorliebe für Witz und Sarkasmus prägen das Werk der polnischen
Komponistin Grazyna Bacewicz. Ihr Konzert für Streichorchester (1948), eines ihrer erfolgreichsten Werke,
entstand nach dem Zweiten Weltkrieg im Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne und nutzt die
klanglichen Möglichkeiten der Streicher in besonders brillanter Weise.
Für Max Bruch stellte sich die Situation rund dreißig Jahre zuvor anders dar: Auch er lebte am Ende eines
Weltkriegs - zugleich jedoch am Ende seines Lebens und seiner künstlerischen Laufbahn. Sein zweites
Streichquintett steht ganz im spätromantischen Stil: warme, volle Klangfarben und eine kontinuierliche
motivische Entwicklung bestimmen die Musik. Während Bacewicz sich von neuen Klangexperimenten
antreiben ließ, bekräftigt Bruch hier noch einmal den ästhetischen Anspruch seiner musikalischen
Vergangenheit.
Den Abschluss bildet das einzige Streichquartett von Maurice Ravel. Impressionistische Farben, raffinierte
Spieltechniken und scheinbar improvisatorische Freiheit verbinden sich zu einem schillernden
Klanggemälde.
So entsteht ein Konzertabend, der von klassischer Klarheit über romantische Ausdruckskraft bis hin zu
moderner Farbigkeit führt - eine musikalische Entdeckungsreise durch unterschiedlichste Klangwelten. Quelle: Veranstalter
Veröffentlicht am Mo, 16. März 2026 um 11:34 Uhr
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