Klassik
Konzert für Violine und Orgel in Zingst
- Wann
- Mo, 20. Juli 2026, 20:00 Uhr
- Wo oder WAS
-
Zingst
Ev. Peter-Pauls-Kirche - Vorverkauf
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- Tickets zu vielen Veranstaltungen können auch in den BZ-Geschäftsstellen erworben werden.
- Veranstalter
- Evangelische Kirchengemeinde im Ostseeheilbad Zingst
In diesem Sommer feiern wir 40 Jahre gemeinsamen Musizierens. In dieser Zeit hat sich Johann Sebastian Bach als Lieblingskomponist seinen Rang nicht ablaufen lassen. So hat er auch in diesem Konzert einen gebührenden Platz mit zwei Werken.
Doch entdecken wir gern auch Neues oder für uns Neues, z.B. einen von Bachs Zeitgenossen: Nicola Mattheis und seinen Sohn gleichen Namens, Nicola Mattheis jr.
Der Vater, gebürtiger Italiener, wanderte mit der Geige auf dem Rücken durch Deutschland und fand schließlich in London in Kreisen des gehobenen Bürgertums und niederen Adels sein Auskommen als Lehrer und Künstler. Sein Sohn bekam von ihm seine Ausbildung. Er lebte die längste Zeit seines Lebens in Wien, zuerst als Geiger in der Hofkapelle, dann als deren Konzertmeister, er komponierte u.a. für die Oper Ballettmusiken. Es gibt verschiedene Angaben für das Todesjahr des Sohnes. Er ist auf jeden Fall ein Komponist und Violinvirtuose der Barockzeit, von dessen Ideenreichtum und Improvisationstalent Sie heute eine Fantasie hören.
Charles de Beriot war ein belgischer Geiger und komponierte vor allem für die Geige, an der Opuszahl der »Scéne de ballet«, op.100, kann man seine Produktivität erahnen. Er hätte auch in Paris eine Professur annehmen können, entschied sich aber für Brüssel. In dem funkensprühenden Werk sind Tänze wie Bolero und Walzer mit sehnsuchtsvollen Melodien zu einem harmonischen Glanzstück verbunden, sein großes Vorbild war Niccolo Paganini, das kann man hören.
Im Original ist das Werk für Violine und Orchester, wir spielen es für Violine und Orgel. Ebenso eine Sonate, die Joseph Haydn im Original für Violine und Klavier komponiert hat.
Copyright: Ev. Kirchengemeinde Zingst Quelle: Veranstalter
Doch entdecken wir gern auch Neues oder für uns Neues, z.B. einen von Bachs Zeitgenossen: Nicola Mattheis und seinen Sohn gleichen Namens, Nicola Mattheis jr.
Der Vater, gebürtiger Italiener, wanderte mit der Geige auf dem Rücken durch Deutschland und fand schließlich in London in Kreisen des gehobenen Bürgertums und niederen Adels sein Auskommen als Lehrer und Künstler. Sein Sohn bekam von ihm seine Ausbildung. Er lebte die längste Zeit seines Lebens in Wien, zuerst als Geiger in der Hofkapelle, dann als deren Konzertmeister, er komponierte u.a. für die Oper Ballettmusiken. Es gibt verschiedene Angaben für das Todesjahr des Sohnes. Er ist auf jeden Fall ein Komponist und Violinvirtuose der Barockzeit, von dessen Ideenreichtum und Improvisationstalent Sie heute eine Fantasie hören.
Charles de Beriot war ein belgischer Geiger und komponierte vor allem für die Geige, an der Opuszahl der »Scéne de ballet«, op.100, kann man seine Produktivität erahnen. Er hätte auch in Paris eine Professur annehmen können, entschied sich aber für Brüssel. In dem funkensprühenden Werk sind Tänze wie Bolero und Walzer mit sehnsuchtsvollen Melodien zu einem harmonischen Glanzstück verbunden, sein großes Vorbild war Niccolo Paganini, das kann man hören.
Im Original ist das Werk für Violine und Orchester, wir spielen es für Violine und Orgel. Ebenso eine Sonate, die Joseph Haydn im Original für Violine und Klavier komponiert hat.
Copyright: Ev. Kirchengemeinde Zingst Quelle: Veranstalter
Veröffentlicht am Mi, 01. April 2026 um 09:26 Uhr
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