Bühne
La clemenza di Tito in MEININGEN
- Wann
- Do, 1. Juli 2027, 19:30 Uhr
- Wo oder WAS
-
MEININGEN
Staatstheater Meiningen / Großes Haus - Vorverkauf
- Ticket kaufen
- Tickets zu vielen Veranstaltungen können auch in den BZ-Geschäftsstellen erworben werden.
Opera seria in drei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart
Libretto nach Pietro Metastasio von Caterino Mazzolà
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Mozarts »La clemenza di Tito« entstand unter außergewöhnlichen Umständen. Im Juli 1791 entschieden die böhmischen Stände, zur Krönung Leopolds II. am 6. September 1791 eine Oper in Auftrag zu geben. Der Titus-Stoff schien ihnen dafür ideal. Er war dem Publikum durch über 40 Vertonungen bestens vertraut. Seit 1734 galt Pietro Metastasios Libretto als Ideal der höfischen Festoper und als »Fürstenspiegel«, der den Herrscher als mild und gerecht verherrlichte. Voltaire sah darin gar eine »ewige Lehre für alle Könige und ein Entzücken für alle Menschen«. Der Prager Impresario wandte sich an Mozart und den Hofdichter Caterino Mazzolà, der das Libretto dramatisch zuspitzte. Mozart vollendete das Werk in nur 18 Tagen.
Die Handlung spielt im Jahr 79 n. Chr.: Vitellia, Tochter des entmachteten Kaisers Vitellius, begehrt Kaiser Titus und fühlt sich von ihm zurückgewiesen. Aus gekränktem Stolz treibt sie Titus' Freund Sextus, der sie liebt, zu einem Attentat. Intrigen, Loyalitätskonflikte und enttäuschte Liebe spitzen sich zu, bis Titus' Milde schließlich über Rache und Macht obsiegt. Mozarts Oper zeigt den Herrscher nicht als unfehlbare Idealfigur, sondern als Menschen, dessen größte Stärke im Verzeihen liegt - ein politisches wie menschliches Ideal von zeitloser Aktualität. Quelle: Veranstalter
Libretto nach Pietro Metastasio von Caterino Mazzolà
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Mozarts »La clemenza di Tito« entstand unter außergewöhnlichen Umständen. Im Juli 1791 entschieden die böhmischen Stände, zur Krönung Leopolds II. am 6. September 1791 eine Oper in Auftrag zu geben. Der Titus-Stoff schien ihnen dafür ideal. Er war dem Publikum durch über 40 Vertonungen bestens vertraut. Seit 1734 galt Pietro Metastasios Libretto als Ideal der höfischen Festoper und als »Fürstenspiegel«, der den Herrscher als mild und gerecht verherrlichte. Voltaire sah darin gar eine »ewige Lehre für alle Könige und ein Entzücken für alle Menschen«. Der Prager Impresario wandte sich an Mozart und den Hofdichter Caterino Mazzolà, der das Libretto dramatisch zuspitzte. Mozart vollendete das Werk in nur 18 Tagen.
Die Handlung spielt im Jahr 79 n. Chr.: Vitellia, Tochter des entmachteten Kaisers Vitellius, begehrt Kaiser Titus und fühlt sich von ihm zurückgewiesen. Aus gekränktem Stolz treibt sie Titus' Freund Sextus, der sie liebt, zu einem Attentat. Intrigen, Loyalitätskonflikte und enttäuschte Liebe spitzen sich zu, bis Titus' Milde schließlich über Rache und Macht obsiegt. Mozarts Oper zeigt den Herrscher nicht als unfehlbare Idealfigur, sondern als Menschen, dessen größte Stärke im Verzeihen liegt - ein politisches wie menschliches Ideal von zeitloser Aktualität. Quelle: Veranstalter
Veröffentlicht am Mi, 03. Juni 2026 um 05:09 Uhr
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