Bühne
Let´s hear it for the boy - by Emi Miyoshi / SHIBUI Kollektiv in Ulm
- Wann
- So, 10. Mai 2026, 19:00 Uhr
- Wo oder WAS
-
Ulm
Roxy - Kultur in den Hallen - Vorverkauf
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- Veranstalter
- ROXY gemeinnützige GmbH
Inspiriert von Bob Dylans Moment des Zögerns während der Aufnahme von »We Are the World« öffnet LET'S HEAR IT FOR THE BOY von Emi Miyoshi & SHIBUI Kollektiv einen Raum für männliche Verletzlichkeit. In einer Zeit, in der Geschlechtergrenzen zunehmend fluider werden, während traditionelle Rollenbilder gleichzeitig wieder an Einfluss gewinnen, nähert sich die Freiburger Choreografin - als einzige Frau im künstlerischen Team - dem Thema bewusst von außen. Neugierig und empathisch deutet sie nicht, sondern dringt vor: roh, direkt und ungefiltert.
Im Zentrum steht der Moment des Übergangs: vom Atem zur Stimme, von Spannung zu Ausdruck, vom Jungen zum Mann. Jener fragile Augenblick, in dem Unsichtbares sichtbar wird - und Verletzlichkeit hörbar. Der japanische Begriff »nodo botoke« - wörtlich »Kehlkopf-Buddha« - macht den Adamsapfel zu einem poetischen Symbol für Reifung und verborgene Zerbrechlichkeit: genau dort, wo die Stimme entsteht - und ins Stocken geraten kann.
Gemeinsam mit dem renommierten Theaterregisseur Tom Schneider (FARN Kollektiv), der die Musik für das Stück komponiert hat, und dem Dramaturgen Edan Gorlicki (INTER-ACTIONS) schafft Miyoshi ein intimes, immersives Setting: Zwei Tänzer und das Publikum teilen einen Raum, in dem inneres Erleben, äußere Ausdrucksformen und gesellschaftliche Konstruktionen zusammenlaufen - und Verletzlichkeit als verbindende Kraft von Transformation spürbar wird.
Ein poetischer Abend über Mut und Männlichkeit: roh, direkt und zugleich zart. Quelle: Veranstalter
Im Zentrum steht der Moment des Übergangs: vom Atem zur Stimme, von Spannung zu Ausdruck, vom Jungen zum Mann. Jener fragile Augenblick, in dem Unsichtbares sichtbar wird - und Verletzlichkeit hörbar. Der japanische Begriff »nodo botoke« - wörtlich »Kehlkopf-Buddha« - macht den Adamsapfel zu einem poetischen Symbol für Reifung und verborgene Zerbrechlichkeit: genau dort, wo die Stimme entsteht - und ins Stocken geraten kann.
Gemeinsam mit dem renommierten Theaterregisseur Tom Schneider (FARN Kollektiv), der die Musik für das Stück komponiert hat, und dem Dramaturgen Edan Gorlicki (INTER-ACTIONS) schafft Miyoshi ein intimes, immersives Setting: Zwei Tänzer und das Publikum teilen einen Raum, in dem inneres Erleben, äußere Ausdrucksformen und gesellschaftliche Konstruktionen zusammenlaufen - und Verletzlichkeit als verbindende Kraft von Transformation spürbar wird.
Ein poetischer Abend über Mut und Männlichkeit: roh, direkt und zugleich zart. Quelle: Veranstalter
Veröffentlicht am Di, 05. Mai 2026 um 15:37 Uhr
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