Vereine und Parteien
Migrationspolitik auf beiden Atlantikseiten
- Wann
- Do, 29. Januar 2026, 19:00 Uhr
- Wo oder WAS
-
Freiburg
Horst-Weitzmann-Hörsaal (KG I, Hörsaal 1098)
Podiumsdiskussion mit Gerald Knaus (European Stability Initiative), Dr. Beatriz Zepeda (European Business School) & Peter Ruhenstroth-Bauer (ehem. Nationaler Direktor UNO-Flüchtlingshilfe)
Migration entscheidet heute über Wahlen und das Selbstverständnis ganzer Gesellschaften - in den USA ebenso wie in Europa. Während an der Südgrenze der Vereinigten Staaten Auffanglager und Mauerbau das Bild prägen, ringt Europa um eine gemeinsame Antwort auf Flucht, Asyl und Solidarität. Auf dieser Podiumsdiskussion mit einem der führenden Experten erörtern wir, was der Kontinent aus seinen Migrationskrisen lernen kann - und warum der Blick über den Atlantik dabei unverzichtbar ist. Wir analysieren, wie Migration zum politischen Prüfstein liberaler Demokratien geworden ist: zwischen Abschottung und Humanität, Angst und Verantwortung. Gerald Knaus, der u. a. Angela Merkel beraten hat, zeigt, dass Europas Zukunft nicht in nationalen Alleingängen liegt, sondern in realistischen, rechtsstaatlichen Lösungen, die Ordnung und Menschenwürde verbinden. Gerade im Vergleich mit den USA wird deutlich, wie unterschiedlich - und wie ähnlich - Demokratien auf globale Wanderungsbewegungen reagieren. Knaus, Gründer der Europäischen Stabilitätsinitiative und einer der einflussreichsten Migrationsforscher, bringt jahrzehntelange Erfahrung aus Politikberatung und internationaler Krisenarbeit ein. Er diskutiert, welches Europa wir wollen - und was es vom amerikanischen Umgang mit Migration lernen sollte, um nicht an genau dieser Frage zu zerbrechen.
Veranstaltung in der Reihe "American Rodeo: Die USA zwischen Show und Schicksal" des Colloquium politicum in Zusammenarbeit mit Carl-Schurz-Haus/Deutsch-Amerikanisches-Institut e.V. und der Landeszentrale für Politische Bildung Freiburg.
Über die Reihe: In den westernhaften politischen Weiten der USA bockt die Demokratie. Die Ultrareichen züchten sich ihre eigenen Gesetzgeber, und radikale Ideen schießen schneller aus dem Halfter, als wir »Midterm« sagen können. »American Rodeo« bringt Sie mitten hinein in den postfaktischen Sandsturm eines Landes, das unter »Trump: Reloaded« zur Dauer-Show geworden ist: laut, aufgeladen, unberechenbar. »American Rodeo« ist kein gemütlicher Country-Abend: Es ist die ernsthafte Auseinandersetzung mit dem aktuellen Polit-Spektakel über Macht, Mythos und Medien in den USA. (Text: CSH)
Mehr Informationen unter: https://www.studiumgenerale.uni-freiburg.de/cp/reihen Quelle: Veranstalter
Migration entscheidet heute über Wahlen und das Selbstverständnis ganzer Gesellschaften - in den USA ebenso wie in Europa. Während an der Südgrenze der Vereinigten Staaten Auffanglager und Mauerbau das Bild prägen, ringt Europa um eine gemeinsame Antwort auf Flucht, Asyl und Solidarität. Auf dieser Podiumsdiskussion mit einem der führenden Experten erörtern wir, was der Kontinent aus seinen Migrationskrisen lernen kann - und warum der Blick über den Atlantik dabei unverzichtbar ist. Wir analysieren, wie Migration zum politischen Prüfstein liberaler Demokratien geworden ist: zwischen Abschottung und Humanität, Angst und Verantwortung. Gerald Knaus, der u. a. Angela Merkel beraten hat, zeigt, dass Europas Zukunft nicht in nationalen Alleingängen liegt, sondern in realistischen, rechtsstaatlichen Lösungen, die Ordnung und Menschenwürde verbinden. Gerade im Vergleich mit den USA wird deutlich, wie unterschiedlich - und wie ähnlich - Demokratien auf globale Wanderungsbewegungen reagieren. Knaus, Gründer der Europäischen Stabilitätsinitiative und einer der einflussreichsten Migrationsforscher, bringt jahrzehntelange Erfahrung aus Politikberatung und internationaler Krisenarbeit ein. Er diskutiert, welches Europa wir wollen - und was es vom amerikanischen Umgang mit Migration lernen sollte, um nicht an genau dieser Frage zu zerbrechen.
Veranstaltung in der Reihe "American Rodeo: Die USA zwischen Show und Schicksal" des Colloquium politicum in Zusammenarbeit mit Carl-Schurz-Haus/Deutsch-Amerikanisches-Institut e.V. und der Landeszentrale für Politische Bildung Freiburg.
Über die Reihe: In den westernhaften politischen Weiten der USA bockt die Demokratie. Die Ultrareichen züchten sich ihre eigenen Gesetzgeber, und radikale Ideen schießen schneller aus dem Halfter, als wir »Midterm« sagen können. »American Rodeo« bringt Sie mitten hinein in den postfaktischen Sandsturm eines Landes, das unter »Trump: Reloaded« zur Dauer-Show geworden ist: laut, aufgeladen, unberechenbar. »American Rodeo« ist kein gemütlicher Country-Abend: Es ist die ernsthafte Auseinandersetzung mit dem aktuellen Polit-Spektakel über Macht, Mythos und Medien in den USA. (Text: CSH)
Mehr Informationen unter: https://www.studiumgenerale.uni-freiburg.de/cp/reihen Quelle: Veranstalter
Veröffentlicht am Fr, 16. Januar 2026 um 08:59 Uhr
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