Klassik
Mit Schwung in Bochum
- Wann
- So, 25. Januar 2026, 11:00 Uhr
- Wo oder WAS
-
Bochum
Anneliese Brost Musikforum Ruhr - Vorverkauf
- Ticket kaufen
- Tickets zu vielen Veranstaltungen können auch in den BZ-Geschäftsstellen erworben werden.
- Veranstalter
- Bochum Marketing GmbH
Programm:
Jörg Widmann:
»Con brio« Konzertouvertüre für Orchester
Franz Liszt:
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 Es-Dur
Ludwig van Beethoven:
Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92
Der Dirigent Mariss Jansons war es, der Jörg Widmann um eine Konzertouvertüre für die Aufführung von Beethovens 7. und 8. Symphonie bat. Also hat Widmann für eine Besetzung geschrieben, wie sie Beethoven damals hatte, und sich an den Klangfarben und der Explosivität der 7. Symphonie orientiert. Allerdings stehen die musikalischen Elemente hier wie zerrissen nebeneinander - ein Beethoven aus dem Reißwolf. Um an den einstigen Schockeffekt der Siebenten zu erinnern, gehören bei Widmann auch avantgardistische Kratz- und Knacklaute dazu. Diese »verrückte Ouvertüre« ist ein großer Spaß.
Rund 25 Jahre lang arbeitete Franz Liszt an seinem 1. Klavierkonzert. Der Mann, der als der größte Pianist seiner Zeit galt, wollte nichts Geringeres schaffen als eine optimale Präsentation seines Ausnahmetalents am Klavier. Bis das Werk fertig wurde, hatte er sich allerdings auch zu einem großen Orchestrator entwickelt. Die vier Sätze haben daher das Gewicht einer Symphonie - Klavier und Orchester sind einander ebenbürtig. Weil im neckischen Scherzo-Satz viel Triangel zu hören ist, hat der Kritiker Eduard Hanslick das Werk auch »Triangelkonzert« getauft.
Mit seiner 7. Symphonie feierte Ludwig van Beethoven 1813 den Sieg über Napoleon - und er feierte ihn mit einem Maximum an Rhythmus und Temperament. Die Musik lässt - vor allem in den Ecksätzen - so sehr an eine Tanzorgie denken, dass manche Kritiker meinten, Beethoven müsse übergeschnappt oder beim Komponieren im Vollrausch gewesen sein. Nur der 2. Satz, das berühmte Allegretto, bildet eine Oase der Ruhe. Dieser sanfte Trauermarsch musste schon bei der Premiere auf Wunsch des Publikums wiederholt werden.
Mitwirkende:
Deniz Kozhukhin, Klavier
Bochumer Symphoniker
Aziz Shokhakimov, Dirigent
Foto Deniz Kozhukhin: © Sasha Gusov
Foto Aziz Shokhakimov: © Iliya Kononov Quelle: Veranstalter
Jörg Widmann:
»Con brio« Konzertouvertüre für Orchester
Franz Liszt:
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 Es-Dur
Ludwig van Beethoven:
Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92
Der Dirigent Mariss Jansons war es, der Jörg Widmann um eine Konzertouvertüre für die Aufführung von Beethovens 7. und 8. Symphonie bat. Also hat Widmann für eine Besetzung geschrieben, wie sie Beethoven damals hatte, und sich an den Klangfarben und der Explosivität der 7. Symphonie orientiert. Allerdings stehen die musikalischen Elemente hier wie zerrissen nebeneinander - ein Beethoven aus dem Reißwolf. Um an den einstigen Schockeffekt der Siebenten zu erinnern, gehören bei Widmann auch avantgardistische Kratz- und Knacklaute dazu. Diese »verrückte Ouvertüre« ist ein großer Spaß.
Rund 25 Jahre lang arbeitete Franz Liszt an seinem 1. Klavierkonzert. Der Mann, der als der größte Pianist seiner Zeit galt, wollte nichts Geringeres schaffen als eine optimale Präsentation seines Ausnahmetalents am Klavier. Bis das Werk fertig wurde, hatte er sich allerdings auch zu einem großen Orchestrator entwickelt. Die vier Sätze haben daher das Gewicht einer Symphonie - Klavier und Orchester sind einander ebenbürtig. Weil im neckischen Scherzo-Satz viel Triangel zu hören ist, hat der Kritiker Eduard Hanslick das Werk auch »Triangelkonzert« getauft.
Mit seiner 7. Symphonie feierte Ludwig van Beethoven 1813 den Sieg über Napoleon - und er feierte ihn mit einem Maximum an Rhythmus und Temperament. Die Musik lässt - vor allem in den Ecksätzen - so sehr an eine Tanzorgie denken, dass manche Kritiker meinten, Beethoven müsse übergeschnappt oder beim Komponieren im Vollrausch gewesen sein. Nur der 2. Satz, das berühmte Allegretto, bildet eine Oase der Ruhe. Dieser sanfte Trauermarsch musste schon bei der Premiere auf Wunsch des Publikums wiederholt werden.
Mitwirkende:
Deniz Kozhukhin, Klavier
Bochumer Symphoniker
Aziz Shokhakimov, Dirigent
Foto Deniz Kozhukhin: © Sasha Gusov
Foto Aziz Shokhakimov: © Iliya Kononov Quelle: Veranstalter
Veröffentlicht am Di, 13. Januar 2026 um 14:13 Uhr
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