Klassik
Modulor Quartett
- Wann
- Fr, 1. Mai 2026, 19:30 Uhr
- Wo oder WAS
-
Schallbach
Ev. Peter-und-Paul-Kirche
Modulor Quartett an den Schallbacher Kulturtagen
Beschreibung: Das MODULOR QUARTETT aus Zürich um den aus Schopfheim stammenden Geiger Gregor Hänssler mit Beatrice Harmon (Violine),Mira Maranta (Viola) und Nigel Thea (Cello) eröffnet die Konzerte der Schallbacher Kulturtage. Ein außergewöhnliches Kammermusikkonzert verspricht ein intensives Hörerlebnis zwischen Klangvision, Todesnähe und impressionistischer Farbigkeit. Im Zentrum des Programms steht George Crumbs eindrucksvolles Werk »Black Angels - Thirteen Images from the Dark Land« (1970), eine beklemmende Klangparabel, entstanden unter dem Eindruck des Vietnamkriegs. Für elektrisch verstärktes Streichquartett, Kristallgläser und Schlagwerk komponiert, entfaltet sich eine eindringliche Klangwelt zwischen apokalyptischen Visionen und spirituellen Lichtmomenten. Symbolik, Zahlenmystik und Zitate - unter anderem aus Franz Schuberts »Der Tod und das Mädchen« - prägen das Werk und machen es zu einem der eindrücklichsten Beiträge der modernen Kammermusik.
Einen direkten Bezug dazu bildet der zweite Satz aus Schuberts Streichquartett Nr. 14 d-Moll, dessen Variationen über das gleichnamige Lied »Der Tod und das Mädchen« zu den bewegendsten Momenten der Musikgeschichte zählen. In ihm begegnen sich existenzielle Angst und tröstliche Verklärung in eindrucksvoller Weise.
Abgerundet wird das Programm durch das farbenreiche Streichquartett in F-Dur von Maurice Ravel. Mit seiner raffinierten Klangsprache, rhythmischen Finesse und impressionistischen Leuchtkraft zählt es zu den bedeutendsten Werken der französischen Kammermusik und markiert zugleich Ravels eigenständigen kompositorischen Durchbruch.
So spannt das Konzert einen Bogen von der Romantik über den Impressionismus bis hin zur avantgardistischen Klangsprache des 20. Jahrhunderts - ein eindringlicher musikalischer Dialog über Leben, Tod und die Suche nach Transzendenz. Der Eintritt ist frei, es gibt eine Kollekte.
Quelle: Veranstalter
Beschreibung: Das MODULOR QUARTETT aus Zürich um den aus Schopfheim stammenden Geiger Gregor Hänssler mit Beatrice Harmon (Violine),Mira Maranta (Viola) und Nigel Thea (Cello) eröffnet die Konzerte der Schallbacher Kulturtage. Ein außergewöhnliches Kammermusikkonzert verspricht ein intensives Hörerlebnis zwischen Klangvision, Todesnähe und impressionistischer Farbigkeit. Im Zentrum des Programms steht George Crumbs eindrucksvolles Werk »Black Angels - Thirteen Images from the Dark Land« (1970), eine beklemmende Klangparabel, entstanden unter dem Eindruck des Vietnamkriegs. Für elektrisch verstärktes Streichquartett, Kristallgläser und Schlagwerk komponiert, entfaltet sich eine eindringliche Klangwelt zwischen apokalyptischen Visionen und spirituellen Lichtmomenten. Symbolik, Zahlenmystik und Zitate - unter anderem aus Franz Schuberts »Der Tod und das Mädchen« - prägen das Werk und machen es zu einem der eindrücklichsten Beiträge der modernen Kammermusik.
Einen direkten Bezug dazu bildet der zweite Satz aus Schuberts Streichquartett Nr. 14 d-Moll, dessen Variationen über das gleichnamige Lied »Der Tod und das Mädchen« zu den bewegendsten Momenten der Musikgeschichte zählen. In ihm begegnen sich existenzielle Angst und tröstliche Verklärung in eindrucksvoller Weise.
Abgerundet wird das Programm durch das farbenreiche Streichquartett in F-Dur von Maurice Ravel. Mit seiner raffinierten Klangsprache, rhythmischen Finesse und impressionistischen Leuchtkraft zählt es zu den bedeutendsten Werken der französischen Kammermusik und markiert zugleich Ravels eigenständigen kompositorischen Durchbruch.
So spannt das Konzert einen Bogen von der Romantik über den Impressionismus bis hin zur avantgardistischen Klangsprache des 20. Jahrhunderts - ein eindringlicher musikalischer Dialog über Leben, Tod und die Suche nach Transzendenz. Der Eintritt ist frei, es gibt eine Kollekte.
Quelle: Veranstalter
Veröffentlicht am Di, 21. April 2026 um 14:08 Uhr
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