Klassik
Musik am Marientor 2026 - Dialoge - Acht Länder, eine Heimat in DUISBURG
- Wann
- So, 3. Mai 2026, 17:00 Uhr
- Wo oder WAS
-
DUISBURG
Marienkirche - Vorverkauf
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- Tickets zu vielen Veranstaltungen können auch in den BZ-Geschäftsstellen erworben werden.
Die Reihe »Musik am Marientor« steht 2026 ganz im Zeichen des Streichquartetts.
Im Mittelpunkt des ersten Quartettkonzerts stehen Werke, die auf unterschiedliche Weise mit der sogenannten »Jagdtonart« B-Dur verbunden sind. Tonarten wurden in der Vergangenheit bestimmte Charaktereigenschaften zugesprochen: B-Dur galt als ehrwürdig und erhaben, zugleich aber auch als heiter und von spielerischer Ausgelassenheit geprägt.
Eröffnet wird das Konzert von einem Frühwerk des 16-jährigen Schubert. Sein Quartett überzeugt durch motivische Arbeit und einen ansteckend lebendigen, an Haydn erinnernden Rondosatz. Die Komposition ist mit nur zwei Sätzen eine »Unvollendete«.Das berühmte »Jagdquartett« von Mozart wird von Jagdfanfaren eröffnet, durchmisst aber in seinem Verlauf vielfältige Ausdrucks-regionen vom Pastoralen über ein höfisches Menuett, ein pathetisches Adagio bis hin zu einem ausgelassenen Tanz.
Im dritten und letzten Streichquartett von Johannes Brahms erklingen wieder Jagdfanfaren zu Beginn, mit denen er an die Tradition und insbesondere Mozart anknüpft. Aber auch hier eröffnet sich ein Ausdruckspanorama, in dem die idyllische Stimmung anklingt, die Brahms in einem Vorort Heidelbergs nahe einer Benediktinerabtei am Neckar vorfand. Weniger dramatisch also, sondern der sanften badischen Landschaft entsprechend lyrisch-nachdenklich, aber auch heiter-gelöst in der Grundstimmung. Quelle: Veranstalter
Im Mittelpunkt des ersten Quartettkonzerts stehen Werke, die auf unterschiedliche Weise mit der sogenannten »Jagdtonart« B-Dur verbunden sind. Tonarten wurden in der Vergangenheit bestimmte Charaktereigenschaften zugesprochen: B-Dur galt als ehrwürdig und erhaben, zugleich aber auch als heiter und von spielerischer Ausgelassenheit geprägt.
Eröffnet wird das Konzert von einem Frühwerk des 16-jährigen Schubert. Sein Quartett überzeugt durch motivische Arbeit und einen ansteckend lebendigen, an Haydn erinnernden Rondosatz. Die Komposition ist mit nur zwei Sätzen eine »Unvollendete«.Das berühmte »Jagdquartett« von Mozart wird von Jagdfanfaren eröffnet, durchmisst aber in seinem Verlauf vielfältige Ausdrucks-regionen vom Pastoralen über ein höfisches Menuett, ein pathetisches Adagio bis hin zu einem ausgelassenen Tanz.
Im dritten und letzten Streichquartett von Johannes Brahms erklingen wieder Jagdfanfaren zu Beginn, mit denen er an die Tradition und insbesondere Mozart anknüpft. Aber auch hier eröffnet sich ein Ausdruckspanorama, in dem die idyllische Stimmung anklingt, die Brahms in einem Vorort Heidelbergs nahe einer Benediktinerabtei am Neckar vorfand. Weniger dramatisch also, sondern der sanften badischen Landschaft entsprechend lyrisch-nachdenklich, aber auch heiter-gelöst in der Grundstimmung. Quelle: Veranstalter
Veröffentlicht am Mi, 11. Februar 2026 um 17:06 Uhr
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